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  1. #1
    Power Poster Ritchy wird schon bald berühmt werden Avatar von Ritchy
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    MTU und RWIN für T-DSL optimieren!

    Da es immer wieder zu Fragen kommt, wie ich habe immer Aussetzer beim surfen, oder ich kann keine großen Anhänge mehr senden, oder mein T-DSL legt immer Denkpausen ein, hier mal eine kleine Hilfe für die Konfiguaration von T-DSL anhand von R. Schlabachs RASPPPoE 0.96 und 2 Netzwerkkarten im PC.

    1. Nach erfolgreicher Einrichtung der T-DSL Netzwerkkarte wird das RASPPPoE-Protokoll installiert, das man vorher natürlich heruntergeladen und in ein temporäres Verzeichnis abgelegt hat.

    Wenn bei der Installation die Abfrage mehrfach kommt, keine Angst, das ist normal. Das RASPPPoE-Protokoll wird an alle Adapter gebunden, die gefunden werden.

    2. Nach der Installation des Treibers werden jetzt die Netzwerkkarten konfiguriert.

    Für die LAN-Seite: Die LAN-Karte erhält eine IP aus einem privaten Bereich, z.Bsp. 192.168.0.1 (wichtig, wenn ICS verwendet werden soll). Die Subnetmask ist 255.255.255.0. Sonst wird nichts eingetragen.
    Nun prüfen wird ob alle wichtigen Protokolle, bzw. Dienste an die LAN-Karte gebunden sind, als da wären (Microsoft-Client, Datei-und Druckerfreigabe und das TCP/IP-Protokoll).Solte da RASPPPoE-Protokoll angehakt sein, haken wird das ab, auch sonst alle anderen Protokolle.
    Mehr wie in den Klammern angegeben wird auf der LAN-Seite nicht gebraucht.

    Für die T-DSL Seite (T-DSL-Karte): Erst prüfen wir, ob die T-DSL Karte in den "erweiterten Eigenschaften" auf 10Mbit Half-Duplex konfiguriert . Wenn nicht, darauf einstellen. Eine IP für die Karte können wir vergeben, brauchen wir aber nicht.

    Wir machen das aber mal, und vergeben hier die IP: 192.168.1.1 mit Subnet-Mask 255.255.255.0. Zusätzlich stellen wir auf der Wins-Karte des TCP-IP Protokolls (zu erreichen über "Erweitert"), NetBios über TCP/IP aktivieren auf aus "NetBIOS over TCP/IP deaktivieren" !!!

    Nach bestätigen mit OK sollten wir wieder auf der TCP/IP Konfigurationsseite sein. Jetzt haken wir ALLES ab, bis auf das RASPPPoE-Protokoll.

    Dies wird nun angeklickt und geprüft ob, die MTU auf 1492 steht, diesen Wert können wir über schreiben, idem wir den 2. Eintrag "MTU Override" anklicken und einen Wert von 1488 auswählen, bzw. von Hand eintragen. (8 Byte für RASPPPoE und 4 Byte für ICS). Tragen wir dort nichts ein, bleibt der Wert 1492 erhalten.

    Nach Bestätigung aller Fenster mit OK sollten wir wieder auf dem Desktop sein, RASPPPoE ist jetzt richtig konfiguriert.

    Für ICS legen wir jetzt eine neue DFÜ-Verbindung an, auf der wir die auf dem Reiter "Erweitert" die Verbindung für das gesamte Netz zur Verfügung stellen können.

    Jetzt sollten wir noch das gesamte Netzwerk auf T-DSL vorbereiten:


    ********** AB HIER GILT DIE OPTIMIERUNG FÜR ALLE OS *********

    Dazu gehen wir folgendermaßen vor:

    Wir legen uns eine MTU.REG mit folgendem Inhalt an:

    ------ snip -------------

    REGEDIT4

    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\P arameters]

    "TcpWindowSize"=dword:00007fff
    "Tcp1323Opts"=dword:00000001
    "DefaultTTL"=dword:00000040

    ---------- snap ---------------

    Diese Datei wird nach dem Erstellen auf jedem W2K-Rechner ausgeführt (Irgendwo hin kopieren und doppelklicken und die Abfrage bestätigen).

    Als nächstes sollten wir die MTU auf jdem Rechner einstellen und zwar werden die MTU-Werte werden unter folgendem Key eingetragen:

    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\TCPIP\P arameters\Interfaces\]

    Dort das jeweilige Interface/Schnittstelle (Netzwerkkarte wählen), die mit dem LAN verbunden ist. Sieht man daran, das dort im Normalfall die meisten Einträge drin sind.

    Da wird nun ein neuer REG_DWORD "MTU" mit dem Wert "1488" (dezimal) eingetragen. (Weil ihr ICS verwendet, - 8 Byte für RASPPPoE und - 4 Byte für ICS).

    Diesen Eintrag wie beschrieben auch auf jedem Rechner machen!


    Wers nicht von Hand machen will kann dieses Tool dafür verwenden: Dr. TCP http://www.dslreports.com/front/drtcp.html

    Auf den Clients muss als Gateway noch die IP des T-DSL-Rechners eingetragen werden, also: 192.168.0.1, als DNS-Server tragen wir ebenfalls die IP des T-DSL Rechners ein.

    Anschließend alles neu booten und fertig.

    Das wars eigentlich soweit schon, nach Aufruf der Verbindung und Eingabe der Verbindungsdaten sollten wir, sowie das gesamte Netz über diese neu erstellte DFÜ-Verbindung surfen können.

    Bei Fragen dazu, einfach hier stellen.

    mfg
    Ritchy

    P.S. Hier: http://www.lab1.de/prod/icstuner/index1.htm findet ihr auch noch einen Artikel, der euch auch noch weiterhelfen kann, prinzipiell funktioniert ICS unter allen OS gleich!


    Geändert von Ritchy (19.12.2001 um 14:33 Uhr)
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  2. #2
    No Life PK2000 wird schon bald berühmt werden
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    Kleiner Tipp am rande, den konnte ich oben noch nicht finden.

    Der "Keep Alive Wert" ist standardmäßig zu niedrig eingestellt was wiederum zu´Verbindungsabbrüchen nach 30sekunden bis 5min geführt hat. Bei der Installation des TDSL-Speedmanagers wird der Wert zwischenzeitlich mitabgeändert. Wenn Ihr es manuell machen wollt, dann findet hier:

    "Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> System": wechselt hier
    bitte auf die Registerkarte "Hardware" und klickt dann auf
    "Gerätemanager". Im Gerätemanager findet Ihr unter "Netzwerk-Adapter" den T-DSL-Adapter - macht einen Doppelklick auf diesen
    Eintrag, wechselt dann auf die Registerkarte "Erweiterte Einstellungen"
    und tragt hier als Wert für den "Keep-Alive Timeout" 120 ein.

    Abschließend alles mit "OK" bestätigen und den Rechner neu starten.


    Gruß
    PK2000

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  3. #3
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    @PK2000

    Dies gilt nur für die sogenannten "Engel-Treiber".

    Für das RASPPPoE von Schlabach ist das nicht nötig, bzw. es gibt da nichts einzustellen.

    mfg
    Ritchy


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  4. #4
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    Hi

    Also deine Anleitung ist echt gut nur geht es bei mir leider nicht !

    Ich habe immer das Problem das er die einstellungen die ich mache (Registrierungsdatei), zwar erst übernimmt aber wenn ich den rechner dann nochmal neu starte sie wieder weg sind !

    Ich raffs einfach nicht.

    cu

    |sXe


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  5. #5
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    beim rasppoe setzt du in den protokolleinstellungen einfach der mtu-override. dann sorgt der treiber selbst dafür, daß die pakete diese größe einhalten und nicht das betriebssystem.


    Trau niemandem. Schon gar nicht Sigi

  6. #6
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    Nabend

    Jo stimmt , den Treiber nutze ich auch ! Ich habe den MTU Wert auf 1488 gesetzt und trotzdem habe ich nach nem windows neustart die alten einstellungen !


    ????


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  7. #7
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    Siehe hier: http://user.cs.tu-berlin.de/~normanb....HTM#Advanced2

    Du musst MTU-Override anhaken und dort die 1488 reinschreiben, sonst wird der Wert nicht übernommen !!!

    mfg
    Ritchy


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  8. #8
    joe
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    Hi q3wert,

    kannst Du mir sagen, was dieser rasppoe treiber macht und wann ich ihn brauche.
    Vielleicht krieg ich einen Versuchsanschluss, dann kenn ich mich besser aus.

    Danke.

    joe

    [ 14. September 2001: Beitrag editiert von: joe ]


    --------
    mfg joe
    -------




    [Mag auch das Böse sich noch so sehr vervielfachen, niemals vermag es das Gute ganz aufzuzehren. (Thomas von Aquin)]

  9. #9
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    wenn du einen dsl-anschluß hast, und eine netzwerkkarte ans dsl-modem pluggst, dann installierst du diesen netzwerkprotokolltreiber und bindest ihn an diese karte.

    ich habe zwei netzwerkkarten eingebaut.
    die eine ist am LAN-switch und hat keine bindung an dieses protokoll,
    die andere (simple 10mbit-)karte ist am modem und hat nichts außer diesem protokoll gebunden.

    durch den treiber bist du in der lage, diese netzwerkkarte als isdn-gerät für den dfü-zugang zu nutzen.

    das wars...

    ...ach ja: mein kollege hat in seinem laptop nur eine karte und ist mal am lan, mal am modem angeschlossen.
    er bindet die karte in den eigenschaften nur mal kurz um, wenn er online geht und muß dabei nicht mal rebooten.

    natürlich funktioniert es auch, einfach nur umzustecken und alle bindungen gleichzeitig zu behalten, aber dann geht auch ungewollte traffic über den äther und man hat sicherheitslücken.

    [ 14. September 2001: Beitrag editiert von: q3wert ]


    Trau niemandem. Schon gar nicht Sigi

  10. #10
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    Hi @all,

    Ich dachte es kann nicht schaden ein paar Begriffserklärungen mit in dieses Posting einzubringen:

    MTU:
    Maximum Transmission Unit
    Legt die maximale Gesamtgröße eines Datenpaketes fest.

    MSS:
    Maximum Segment Size
    Entspricht dem "Bruttowert" (MTU - Header (40byte))

    RWIN:
    Receive Windows Size
    Setzt fest wann der Server eine "Empfangsbestätigung" anfordert. (z.B. 4 * MSS)

    TTL:
    Time To Live
    Lebensdauer eines Datenpaketes. Sagt aus nach wie vielen "Stationen" das Datenpaket gelöscht werden soll. Beeinflußt nicht die Geschwindigkeit!


    Gruß
    PK2000

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