hallo bassi,
ich habe selber noch keine möglichkeit gehabt einen infrarot-port zu installieren, habe mir aber mal aus einem zeitschriftartikel das wichtigste zusammengeschrieben und füg das unten an. vielleicht hilft dir das weiter:
infrarot-anbindung und es geht doch!
serielle infrarot anbindung unter 2000
zusammengestellt aus windows2000 magazin
zu den zusätzlichen protokollen der irda gehört auch ircomm. mit hilfe dieses treibers soll es möglich sein, com-ports auf dem rechner zu emulieren, die es älteren anwendungen ermöglichen mittels infrarot-verbindung zu kommunizieren. bisher sah sich microsoft ausserstande, für w2000 die möglichkeit zu implementieren, eine serielle verbindung via irda anzubieten. erleuterung unter
http://www.microsoft.com/hwdev/infrared/ircomm.htm
ein treiber der dieses ermöglichen soll wird derzeit von der firma extended systems
www.extendedsystems.de entwickelt.
der treibers ist im moment unter dem betastand 1.0.11 verfügbar
unter
http://www.edox.de/irda/download.htm
bei der installation muss der richtige modus gefunden werden. soll der w2000 rechner auch als server agieren, muss die datei ircomm_s.inf aus dem archiv in ircomm.inf umbenannt werden. danach taucht im gerätemanager ein gelbes fragezeichen auf. das IrBridgeKernelLevelInterface ist derzeit noch der kategorie "andere geräte" zugeteilt. unter den anschlüssen taucht ausserdem ein neuer comport auf, mit namen: infrared virtual com port. ein neustart ist hier nicht erforderlich, er ist nur bei der deinstalltion des treibers nötig.
startet man nach der installation seine software z.b. synchronisationsprogramm mit einem externen gerät, steht der com-port zu verfügung. ein in reichweite gebrachtes gerät wird zwar von windows erkannt und das symbol für eine verbindung erscheint, allerdings passiert zunächst einmal nichts, der com-port kann nicht geöffnet werden.
das liegt daran, das w2000 die infrarotgeräte erkennt und sie ircomm wegschnappt. um dieses problem zu beheben, muss unter dienste die infrarot-überwachung gestoppt werden und gleichzeitig ist darauf zu achten, dass der neu hinzugefügte dienst ir-bridge user-level interface gestartet ist.
kommen in der mehrzahl serielle geräte für die infrarot-anbindung zum einsatz, kann man dies
in der diensteverwaltung einstellen: setzt man die startart der infrarot-überwachung auf manuell, so steht der virtuelle com-port sofort nach dem start zur verfügung.
nach diesen konfigurationsschritten arbeitet man wie zuvor auf 95/98 systemen. es kann aber ab und zu passieren dass der com-port nicht mehr angesprochen werden kann, dies kommt wenn überhaupt nur bei einer erneuten initialisierung einer verbindung vor. abbrüche während einer laufenden übertragung waren nicht zu beobachten.
einer nicht-öffentlichen betaversion ist wohl hier kaum ein vorwurf zu machen und der treiber kann durchaus als praxistauglich angesehen werden. startet man in den diensten den user-level interface neu, sind solche gelegentlichen aussetzer dann auch schon wieder behoben.