Das Softwarehaus Adobe hat sein Produktportfolio rund um die Photoshop-Reihe um neue Versionen erweitert. Für Hobbyfotografen steht ab sofort Photoshop Elements 5.0 und für private Regisseure Premiere Elements 3.0 zur Verfügung. Die Applikationen bieten neue, innovative Möglichkeiten zur Organisation, einfachen Bearbeitung und unterhaltsamen Präsentation digitaler Bilder und Videos, so Adobe in einer entsprechenden Aussendung. Gleichzeitig wurde eine weitere Betaversion der professionellen Fotosoftware Lightroom veröffentlicht.
"Mit Elements hat der Anwender eine große Anzahl an automatisieren Funktionen zur Verfügung, mit denen Bilder auf einfache Weise aufgebessert werden können", erklärt Ulli Taller, PR-Beautragter für Adobe. Vor allem für User ohne detailliertes Wissen über Bildbearbeitung seien die Programme eine deutliche Unterstützung. Mithilfe neuer Funktionen haben Anwender von Photoshop Elements die Möglichkeit, gängige Bildkorrekturen schnell und einfach auszuführen. So erlaubt die neue Schwarz-Weiss-Umwandlung, Bildern Eleganz oder Dramatik zu verleihen, indem sie Farbfotos in kontrastreiche Schwarz-Weiss-Bilder in verschiedenen Stilen und Varianten umwandelt. Die Belichtung des Bildes kann mit der neuen Funktion für Farbkurven optimiert werden. Zudem ermöglicht Photoshop Elements nun auch die Korrektur von Objektiv-Verzeichnungen der Kamera.
Dank der vereinfachten Menüführung von Premiere Elements 3.0 können Privatanwender schnell mit der Produktion ihrer Videos beginnen. Filmmaterial lasse sich von nahezu jedem Gerät importieren und im Monitorfenster leicht bearbeiten. Per Drag-and-Drop-Steuerung können die Filmsequenzen mit Effekten, Filtern und Übergängen versehen werden. Außerdem erleichtere die neue Szenenansicht, eine Alternative zur klassischen Timeline, die Zusammenstellung von Filmen. Vielfältige Präsentationsmöglichkeiten ermöglichen es dem Hobbyregisseur, sein Werke mit anderen zu teilen. Videos lassen sich inklusive Menüs und Szenenindizes auf DVDs brennen, auf mobilen Geräten wie iPod Video und der Sony PSP abspielen sowie als MPEG-4 oder im Flash Video Format ausgeben.
Mit der vierten Betaversion von Lightroom werden professionelle Fotografen einmal mehr aufgefordert, an der Fotosoftware mitzuentwickeln. Die aktuelle Version verfügt nun über einen exakt arbeitenden Weißabgleich. Ein neues Werkzeug zur Tonwertkorrektur soll das Einstellen von Mitteltönen, Tiefen und Lichtern vereinfachen. Die Entwicklungs- und Bibliotheksmodule haben zudem Automatisierungsfunktionen erhalten, um Dateien mit einem Schlag konvertieren oder umbenennen zu können. Die überarbeitete Bedienoberfläche soll nun leichter zu bedienen sein und mit Hilfe einer verbesserten Suche verspricht Adobe ein leichteres Auffinden der Fotos.
"Mit der Entscheidung, Lightroom für Fotografen bereits in der Betaphase verfügbar zu machen, haben wir sie zu einem Teil eines virtuellen Entwicklungsteams gemacht", so Deborah Whitman, Vice President of Product Management für Digital Imaging. "So hatten Fotografen die Möglichkeit, uns genau zu sagen, was diese Anwendung können muss. Die Unterstützung der Community hat den Entwicklungsprozess spannender und dynamischer gestaltet und uns dabei geholfen, eine bessere Workflow-Lösung zu entwickeln."
Die aktuelle Betaversion von Lightroom für Windows und Mac OS X kann unter
http://labs.adobe.com/technologies/lightroom heruntergeladen werden. Die Finalversion ist entgegen der bisherigen Ankündigung erst Anfang des nächsten Jahres zu erwarten. Die Elements-Programme sind zum Preis von je 100 Euro ab sofort im Handel zu finden. Im Bundle gib es beide Applikationen für 150 Euro. (
pte)