Mit dem Superrechner "Tianhe-1A" sägt China am US-Leistungsthron. Wie Nvidia heute, Donnerstag, bekannt gegeben hat, bringt es der neueste chinesische Supercomputer auf eine Rechenleistung von 2,507 Petaflops (Billiarden Operationen pro Sekunde) nach Linpack-Benchmark. Damit könnte sich Tianhe-1A im November den ersten Platz in der prestigeträchtigen Top500-Supercomputing-Liste http://top500.org sichern. Der Performance-Wert übertrifft den des bisherigen Spitzenreiters "Jaguar" am Oak Ridge National Laboratory um über 40 Prozent. Zudem glänzt der chinesische Supercomputer bei der Energieeffizienz.
Effiziente Höchstleistung
Der Superrechner am chinesischen National Supercomputing Center in Tianjin http://nscc-tj.gov.cn/en/ nutzt eine Hybridarchitektur, um die Rekord-Rechenleistung zu erreichen. Dabei kommen im Tianhe-1A neben 14.336 CPUs auch 7.168 Grafikprozessor-Module vom Typ Tesla M2050 zum Einsatz. Will man mit herkömmlichen Prozessoren die gleiche Leistung erreichen, wären Nvidia zufolge über 50.000 Stück nötig. Der Platzbedarf für das System würde sich demnach verdoppeln.
Beachtlich ist auch der Effizienzanspruch des Rekordrechners. Während ein rein CPU-basiertes System gleicher Leistung laut Nvidia über zwölf Megawatt Strom verbrauchen würde, kommt Tianhe-1A mit 4,04 Megawatt aus. Rein rechnerisch entspricht das einer Rechenleistung von 620,5 Megaflops pro Watt. Dieser Wert würde nach aktuellem Stand in der Liste der 500 energieffizientesten Supercomputer http://www.green500.org einen Platz unter den ersten Fünf bedeuten.







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