Das ADO.NET Data Services-Framework besteht aus Mustern und Bibliotheken, die die Erstellung und Behandlung von REST-basierten Datendiensten für das Web ermöglichen. Dieses Update für Microsoft .NET Framework 3.5 SP1 bietet zusätzliche Funktionen, die die mit Version 1.0 des ADO.NET Data Services-Frameworks bereitgestellten Funktionen erweitern.

Das ADO.NET Data Services-Update für .NET Framework 3.5 SP1 stellt die folgenden neuen Funktionen und Verbesserungen bereit:
  • Die standardmäßige Integration in Microsoft Office 2010 erleichtert das Verfügbarmachen von Microsoft Office SharePoint Server-Daten als Datendienst und den Zugriff auf diese Daten über die ADO.NET Data Services-Clientbibliothek.
  • Die Unterstützung für benutzerdefinierte Datendienstanbieter vereinfacht die Erstellung eines ADO.NET Data Service für beliebige Datenquellen.
  • Die neue DataServiceCollection-Klasse, die eine umfassende bidirektionale Datenbindung unterstützt, wurde hinzugefügt. Die neue Auflistung implementiert eine automatische Änderungsverfolgung bei clientseitigen Objekten, die mit der ADO.NET Data Services-Clientbibliothek erstellt wurden.
  • Durch Anpassung von Feeds besteht eine umfassende und flexible Möglichkeit, die Struktur von ATOM-Feeds, die von einem ADO.NET Data Service generiert werden, zu gestalten und zu ändern. Änderungen an der Struktur des von ADO.NET Data Services generierten ATOM-Feed erlauben es Drittanbieterclients, die einen ATOM-Feed in einem benutzerdefinierten Format verarbeiten, ebenso Feeds eines ADO.NET Data Service zu behandeln.
  • Erweiterte BLOB-Unterstützung für das Streaming von großen Binärobjekten von und zu einem Datendienst. Des Weiteren unterstützt die ADO.NET Data Services-Clientbibliothek nun den Upload und Download von Binärobjekten (z. B. Bilder, Videos, Dokumente usw.) zu bzw. von einer mit der Bibliothek erstellten Anwendung.
  • Die servergesteuerte Seitenverwaltung ermöglicht es Dienstentwicklern, die Größe der von einer Abfrage zurückgegebenen Resultsets zu begrenzen. So verfügen sie über umfangreichere Möglichkeiten einer Kontrolle der zur Verarbeitung einer Anforderung erforderlichen Netzwerkbandbreite und Rechenzeit.
  • Mit einer neuen Option für Auswahlabfragen können Abfrageergebnisse auf einen beliebigen Typ projiziert werden. Dies ermöglicht es dem Client, einen bestimmten Eigenschaftensatz einer Entität anzufordern. Durch Verringern der Anzahl in einer Abfrage angeforderter Eigenschaften verringert sich ebenfalls die für die Anforderung erforderliche Verarbeitungszeit und Netzwerkbandbreite.
  • Optionen zum Anfordern der Anzahl von Entitäten in einem Satz und zum Einschließen der entsprechenden Gesamtzahl, wenn eine Abfrage ein Teilergebnis zurückgibt.
  • Verbesserungen der Anforderungspipeline bieten Dienstentwicklern umfassendere Kontroll- und Anpassungsmöglichkeiten in verschiedenen Phasen der Abfrageverarbeitung.
ADO.NET Data Services-Update für .NET Framework 3.5 SP1 für Windows 7 und Windows Server 2008 R2
ADO.NET Data Services-Update für .NET Framework 3.5 SP1 für Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP, Windows Vista und Windows Server 2008