Nachdem Google selbst Spekulationen über einen möglichen Rückzug des Unternehmens aus China ausgelöst hatte, drücken nun Bürger ihre Sorge über die Konsequenzen dieses Szenarios aus. Vor allem Studenten und andere besser gebildete Menschen fürchten den Verlust vieler Internetdienste, von Navigationshilfen bis zu Online-Bibliotheken, berichtet die New York Times. Für die zukünftige Elite des Landes würde das schwerwiegende Nachteile mit sich bringen.
China versucht seit längerem den Balanceakt zwischen den wirtschaftlichen Vorzügen des Internets und politischer Kontrolle durch Zensur zu schaffen. Durch die Diskussion um einen Rückzug von Google zeigt sich nun, wie schnell dieses Gleichgewicht kippen könnte. So scheint auch die Regierung nicht auf mögliche drastische Maßnahmen von Technologie-Unternehmen vorbereitet gewesen zu sein, vermuten Analysten. Betroffen wären im Ernstfall vor allem junge Chinesen, so Hu Yong, Professor für Journalismus an der Peking Universität. "Es geht hier um die Zukunft und die Frage, ob die Regierung mit ihrer Internetpolitik gegen die Zukunft ankämpfen möchte."







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