Das Versenden von Warnbriefen an vermeintliche Internetpiraten kann dem illegalen Filesharing nicht Einhalt gebieten. Zu diesem Schluss kommt eine Befragung von 1.500 britischen Internetnutzern zu ihren Nutzungsgewohnheiten digitaler Medien.
Laut der von dem Medienrechtsunternehmen Wiggin durchgeführten Untersuchung würden nur 33 Prozent der potenziellen Download-Piraten ihre Aktivitäten einstellen, wenn sie einen Warnbrief ihres Internetproviders erhielten. Erst wenn tatsächlich Maßnahmen ergriffen würden - wie etwa eine Sperre des Internetzugangs - wären laut dieser Umfrage 80 Prozent bereit, mit dem Herunterladen von illegalen Songs aufzuhören.
In Großbritannien wird bereits seit längerem darüber diskutiert, Internetserviceprovider (ISP) im Kampf gegen Piraterie stärker in die Pflicht zu nehmen. Die britische Regierung drängt darauf, dass die Anbieter Warnbriefe an Kunden ausschicken, die im Verdacht stehen, illegal Inhalte aus dem Netz herunterzuladen. (pte)







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