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  1. #1
    WinHelpline Admin Lemmi ist jedem bekanntLemmi ist jedem bekanntLemmi ist jedem bekanntLemmi ist jedem bekanntLemmi ist jedem bekanntLemmi ist jedem bekannt Avatar von Lemmi
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    Standard Richter stoppt Verkauf von Kopiersoftware RealDVD

    Ein US-Richter hat den Verkauf der Kopiersoftware RealDVD vorerst gestoppt. Damit muss RealNetworks, das die Software vergangene Woche auf den Markt gebracht hat, im Streit mit Hollywood einen ersten Dämpfer hinnehmen. Wie der Technologie-Blog NewTeeVee berichtet, ist RealDVD seit gestern, Sonntag, nicht mehr auf der Webseite aufrufbar. Die Motion Picture Association of America (MPAA) hatte gegen RealNetworks Klage eingereicht, weil das Programm, das den Nutzern ermöglicht, Filme auf die Computerfestplatte zu spielen und zu lagern, gegen das Urheberrecht verletze.

    "Das Urheberrecht verbietet das Anfertigen von Kopien, wenn dabei ein Kopierschutz umgangen werden muss. Demzufolge stellt RealDVD eine verbotene Umgehungssoftware dar", sagt auch Christine Ehlers, Pressesprecherin von der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU). Dabei seien die entsprechenden Vorschriften des Urheberrechts zum Kopierschutz so eindeutig, wie es zu anderen Themen im Sinne des Konsumentenschutzes wünschenswert wäre. "Denn nur eindeutige Vorschriften erhöhen die Rechtssicherheit und unterstützen faktisch die Mündigkeit des Bürgers. Schwammige Vorschriften hingegen wirken schädlich", so Ehlers weiter.

    RealNetworks zog seinerseits gegen die Filmstudios vor Gericht, um den Verkauf von RealDVD durchzusetzen. Bis Dienstag darf das Programm nun nicht angeboten werden. In dieser Zeit will das Gericht alle Unterlagen zum Fall prüfen und dann eine weitere Entscheidung fällen. Das Unternehmen zeigt sich jedenfalls optimistisch und stellt den Nutzern eine baldige Wiederaufnahme des Verkaufs von RealDVD in Aussicht, wie auf der Homepages zu lesen ist.

    Bislang haben sich weder Vertreter der MPAA noch RealNetworks öffentlich zu dem vorübergehenden Verkaufsstopp geäußert. Das Software-Unternehmen hatte zuvor argumentiert, die Unterhaltungsindustrie würde zum wiederholten Male versuchen, neue Technologien, die den Nutzern mehr Flexibilität in ihrem Musik- oder Filmkonsum ermöglichen, von Anfang an zu zerstören. "Die GVU spricht sich grundsätzlich für mehr Kooperation zwischen Rechteinhabern und Unternehmen der ITK-Wirtschaft aus. Am Beispiel RealDVD zeigt sich einmal mehr, dass ein Aneinander-Vorbei-Agieren dem Kundenbedürfnis eher zuwiderläuft". Solche Entwicklungen würden zu einer Verhärtung der jeweiligen Positionen beitragen. Flexibler Filmkonsum werde dadurch eher erschwert. (pte)



  2. #2
    Cool Newbie Romata befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Also ich habe ja nichts gegen den Selbstschutz den Hersteller sich einräumen, aber eigentlich wiederspricht das ganze so oder so dem was wir uns als Kund wünschen.... zumindest mir.

    Ich mag eigentlich keine DVD oder sonst etwas mehr bei mir im Hause haben, ich will nur einen großen Datenträger im Netzwerk, darauf alle Filme und diese an jedwedem Gerät in der Wohnung abspielen. Zudem mag ich es für mich selber kurz auf die PSP bannen können für Unterwegs oder im Auto für das Kind auf dem Rücksitz dort abspielen können.

    Diese ganzen Schutzgedanken der Urheber wiedersprechen wirklich komplett den Innovationen der gesamten Computerindustrie und jedweder Selbstbestimmung der Käuferschaft was mit den Daten passieren soll. Würden sich die Vertreter der MPAA wirklich auch mal für den Kunden interessieren und gemeinsam mit den Geräte- und Softwareherstellern an einer gemeinsamen Lösung arbeiten wäre zum einen das Verständnis sehr viel größer und zum anderen was für einen Sinn macht ein Kopierschutz den sowieso wenn den wer will jeder umgehen könnte. Gestraft wird der der wirklich nur sich selber eine Kopie erschaffen mag, aber nicht der der damit sein Geld verdient. Der kennt nämlich dann alle Tricks.

    Zudem sieht man ja wie das Rechtsbewusstsein dennoch aussieht. Wenn ich mich mal mit Studenten austausche und da ist es egal welche Richtung, ob Wirtschaft, Informatik oder gar Recht. Überall werden gleich von tragbaren Festplatten Filme ausgetauscht, und das wird von den Schulen unseres Landes tolleriert.

    Schön aber das die Unterhaltungsindustrie immer noch Auswirkungen und nicht Ursachen bekämpft. Scheinbar lässt sich mit Klagen nach der Straftat viel mehr Geld verdienen als sinnige Prävention zu betreiben, und diese im Schulterschluß mit Allen die es betrifft.

    Allmählich muss ich echt sagen das mir dieses Unmündig machen der Käuferschaft immer mehr missfällt. Da geht schon ein Softwareentwickler hin, hat registrive Einschränkungen was die so kopierten Daten angeht, was so eigentlich die Weitergabe nicht besser oder schlechter verhindert, und die MPAA klagt.



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