Apple wird sein neues Betriebssystem Mac OS X Leopard nicht wie geplant im Juni, sondern erst im Oktober 2007 auf den Markt bringen, um den Start des neuen Apple-Handys iPhone nicht zu gefährden.
Man habe für die Entwicklung des iPhone wichtige Ressourcen aus dem Software-Entwicklungsteam und der Abteilung für Qualitätssicherung ausleihen müssen, teile Apple am Donnerstagabend (Ortszeit) in Cupertino mit.
Das iPhone werde wie angekündigt Ende Juni an die Kunden ausgeliefert. Das Leben fordert manchmal Kompromisse. Wir sind sicher, dass wir in diesem Fall den richtigen gewählt haben, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens. Die Aktie der Apple Inc. fiel am Donnerstagabend nachbörslich um zwei Prozent.
Apple-Chef Steve Jobs hatte Leopard im August 2006 für das Frühjahr 2007 angekündigt. Das neue System soll unter anderem eine neuartige integrierte Lösung zur Datensicherung (TimeMachine) enthalten, die selbstständig geänderte Dateien archiviert. Außerdem soll die neue Funktion ermöglichen, dass versehentlich gelöschte Dateien leicht wiederhergestellt werden können. Apple will nun Leopard im Detail auf einer Entwicklerkonferenz im Juni präsentieren. Die Auslieferung an die Kunden soll dann im Oktober erfolgen.







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