Neben dem Internet Explorer und Netscape werden oft weitere Lösungen vergessen, mit denen es sich mindestens genauso gut im Internet surfen lässt. Allen voran ist hier Opera zu nennen, ein Produkt der norwegischen Firma Opera Software. Der alternative Browser ist dem Exoten-Status entwachsen und wird mittlerweile von einer beträchtlichen Surfer-Gemeinde verwendet.
Die in puncto Sicherheit wichtigste Neuerung nennt sich "Site specific preferences". Opera kann für jede Site individuelle Einstellungen für Popup-Blocker, Cookies, Darstellung, Einbettung von Plug-ins sowie Ausführung von Java und JavaScript vornehmen. So können vorsichtige Naturen einen maximal sicheren Browser konfigurieren, indem sie als Default-Einstellung für alle Sites sämtliche aktiven Inhalte abschalten. Für vertrauenswürdige Seiten, die bestimmte Techniken voraussetzen, kann man sie bei Bedarf selektiv aktivieren.
Über die Einstellungen lassen sich individuelle Suchmaschinen definieren. Genügen dem Anwender die über das Menü zugänglichen Optionen nicht, so gibt er in der Adresszeile "opera:config" ein. Dies öffnet sich eine den Optionen bei Firefox ähnliche Liste, mit denen sich der Browser konfigurieren lässt, ohne ini-Dateien editieren zu müssen.
Mit so genannten Widgets lassen sich kleine Anwendungen realisieren, etwa Newsticker oder Kalender, die auch außerhalb des Browser-Fensters laufen. Die Community war während der Beta-Phase fleißig. Opera stellt auf einer eigenen Seite Widgets bereit und gibt Hinweise zur Entwicklung eigener Anwendungen.
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