Der Internetpionier Google wird künftig über seine Website Videofilme verkaufen. Larry Page, der Mitbegründer der weltgrößten Suchmaschine, kündigte am Freitag (Ortszeit) auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas (US-Bundesstaat Nevada) den Google Video Store an. <P>Über den Onlineladen werden zunächst Shows und Serien des amerikanischen TV-Senders CBS, Videoaufzeichnungen von Basketballspielen der US-Profiliga NBA sowie Videos von weiteren kleineren Anbietern angeboten. Google tritt damit in Konkurrenz zu Anbietern wie Apple und Microsoft. <P>Page kündigte außerdem das kostenlose Online-Softwarepaket «Google Pack» an, das sich aus dem Webbrowser Firefox, einem Antivirus-Programm von Norton, ein Anti-Spyware-Programm von Ad Aware, dem PDF-Reader von Adobe, einem Instant Messenger von Trillian sowie dem Audio- und Video-Player von Real zusammensetzt. Außerdem hat Google sieben Applikationen aus dem eigenen Haus in das Paket (Alerts, Desktop, Earth, Picasa, Talk, Toolbar und Video Player) aufgenommen. <P>«Wir möchten unseren Kunden die Möglichkeit gegen, die notwendige Ausstattung für einen (Windows)-PC mit einem Klick zu installieren und über unseren Update-Service immer auf dem Laufenden zu halten», sagte Marissa Mayer, Vice President Search bei Google. Indirekt profitiere auch Google davon, wenn die PC-Besitzer mit Hilfe des Software-Paktes online gehen könnten. <P>Google-Mitbegründer Page erschien auf der Bühne in Jeans und einem weißen Labor-Kittel mit dem Volkswagen-Geländewagen Touareg «Stanley» der vor einigen Wochen den Roboterwettbewerb Grand Challenge der militärischen US-Forschungseinrichtung DAPRA in der Mojave-Wüste gewonnen hatte. Stanley wurde von der kalifonischen Stanford-Universität, auf der Page seinen Geschäftspartner Sergey Brin als Doktorant kennengelernt hatte, gesponsert. </P>




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