Der Software-Konzern Microsoft konnte bisher 100.000 Kopien seiner Windows Starter Edition absetzen. Das gab Senior Vice President Will Poole auf einem gestrigen Treffen mit Analysten in Redmond, Washington, bekannt. Die abgespeckte Version des Betriebssystems weist verschiedene Beschränkungen auf, ist dafür aber sehr preiswert zu haben. Der Hersteller will durch das Angebot die Nutzung illegaler Kopien in ärmeren Ländern zurückdrängen. <P>Eingeführt wurde das Betriebssystem in Thailand, Malaysia und Indonesien. Inzwischen ist das Produkt auch in Indien, Brasilien und weiteren lateinamerikanischen Ländern zu haben. <P>Das Betriebssystem stellt laut Poole erst einen Einstieg in ein völlig neues Vertriebsmodell dar. In Zusammenarbeit mit örtlichen Telekommunikationsunternehmen wolle Microsoft Services entwickeln, mit denen Nutzer in den Zielstaaten für 13 bis 15 Dollar monatlich einen PC und einen Breitbandzugang anmieten können. <P>Der Software-Konzern will dies nutzen, um die Absatzzahlen für sein Betriebssystem auszubauen. Der Marktanteil liegt bereits bei über 90 Prozent im PC- und Notebook-Segment, so dass ein Wachstum nahezu ausschließlich über eine Steigerung des Rechner-Absatzes erreicht werden kann. </P>




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