Der kalifornische Chiphersteller AMD <A title="http://www.amd.com " href="http://www.amd.com/" target=alien>http://www.amd.com </A>hat eine umfassende Kartellrechtsklage gegen den Branchenführer Intel <A title="http://www.intel.com " href="http://www.intel.com/" target=alien>http://www.intel.com </A>eingereicht. Das teilte AMD heute, Dienstag, mit. In der 48 Seiten starken Klageschrift bezichtigt AMD den Rivalen, seine weltweite Vormachtstellung auf dem x86-Prozessormarkt durch illegale Methoden zu verteidigen. So sollen Kunden durch Anreize oder Druckausübung von Geschäften mit AMD abgehalten worden sein. <A title="http://www.amd.com/us-en/Corporate/VirtualPressRoom/0,,51_104_543~99713,00.html " href="http://www.amd.com/us-en/Corporate/VirtualPressRoom/0,,51_104_543~99713,00.html" target=alien>http://www.amd.com/us-en/Corporate/VirtualPressRoom/0,,51_104_543~99713,00.html </A><BR><BR>AMDs Klage folgt auf eine Entscheidung der japanischen Wettbewerbsbehörde, die Intel im März dieses Jahres wegen unfairer Geschäftspraktiken verwarnt hatte. Nun beschuldigt AMD den Konkurrenten unter anderem, unzulässige Fördermittel einzusetzen, um an Verträge zu kommen und Unternehmen, die AMD-Produkte nutzen oder verkaufen wollen, Vergeltungsmaßnahmen anzudrohen. Insgesamt will AMD 38 Unternehmen ausgemacht haben, die Opfer von Zwangsmaßnahmen seitens Intel geworden sein sollen.<BR><BR>Intels Verkaufspraktiken seien sowohl fair als auch mit den Kartellrechtsgesetzen in Übereinstimmung, sagte dagegen Intel-Sprecher Tom Beerman dem Wall Street Journal. Die Klageschrift habe er allerdings noch nicht gesehen. Nach Angaben von AMD soll Intel zu illegalen Taktiken gegriffen haben, nachdem AMD seit 1999 mit neuen Produkten auf dem Markt punktete. Im vergangenen Jahr hat Intel laut den Marktforschern von Mercury Research seinen weltweiten Marktanteil bei x-86-Prozessoren auf 82 Prozent gesteigert. AMD hielt mit 16,6 Prozent auf dem zweiten Rang. (<A href="http://www.pressetext.de/" target=_blank>pte</A>)




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