Nach dem Desaster beim F1-Grand-Prix in Indianapolis liegt jetzt die erste Klage auf dem Tisch. Der US-Amerikaner Larry Bowers will den Automobilweltverband (FIA) <A title="http://www.fia.com " href="http://www.fia.com/" target=alien>http://www.fia.com </A>, die Formula One Administration (FOA), Michelin und den Indianapolis Motorspeedway auf Schadenersatz klagen, berichtet Sportgate.de . Sein Rechtsanwalt wirft den Beteiligten "Betrug" vor. FIA-Präsident Max Mosley hat heute, Dienstag, gefordert, dass die rund 160.000 Zuschauer finanziell entschädigt werden, da der US-Grand-Prix nach dem Rückzug der Michelin-Teams mit nur sechs Autos über die Bühne gegangen war.<BR><BR>Laut Mosley sollen Michelin und die sieben Teams die Zuschauer entschädigen. Mit der Weigerung zur Teilnahme am Rennen hätten sie sich und dem Sport geschadet. F1-Boss Bernie Ecclestone holt gleich zum verbalen Rundumschlag auf den Reifenhersteller aus. Michelin sei "dumm" gewesen und sie hätten keine angemessenen Reservereifen mitgebracht.<BR><BR>Nachträglich werden auch Details über die geführten Verhandlungen bekannt. Vom sonst eher kompromisslosen Ferrari-Team soll es noch vor dem Rennen mögliche Zugeständnisse gegeben haben. Teamchef Jean Todt spricht gegenüber der "Gazzetta dello Sport" von drei Kompromissangeboten an die Michelin-Teams. Ferrari hätte den sieben Michelin-Teams einen Reifenwechsel erlaubt. Die Scuderia wäre auch einverstanden gewesen, in der Boxengasse das Tempolimit zu erhöhen und die Höchstgeschwindigkeit in der kritischen Steilkurve herabzusetzen.




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