Der Onlinedienste-Anbieter AOL Time Warner <A title="http://www.aol.com " href="http://www.aol.com/" target=alien>http://www.aol.com </A>wird ab heute, Mittwoch, einen eigenen FreE-Mail-Sevice anbieten. Dies meldet das IT-Portal Cnet. Der Dienst wird mit dem AOL-Instant-Messenger AIM <A title="http://www.aim.com " href="http://www.aim.com/" target=alien>http://www.aim.com </A>verknüpft und vorerst auch nur den aktiven AIM-Usern zur Verfügung stehen. "AOL ist ein wenig spät dran im Web-Mail-Spiel - aber es ist noch nicht zu spät", sagte dazu Joe Laszlo, Analyst des Marktforschungsinstituts Jupiter Research <A title="http://www.jupiterresearch.com " href="http://www.jupiterresearch.com/" target=alien>http://www.jupiterresearch.com </A>. Wichtig für AOL sei nun, die unterschiedlichen Kommunikationskanäle wie E-Mail, Voice Mail, Instant Messages und so weiter so zu kombinieren, dass ein Vorsprung vor den anderen FreE-Mail-Anbietern erreicht wird.<BR><BR>Dieser Vorsprung wird für AOL nicht so einfach zu erreichen sein, da das Unternehmen dem Hotmail-Service von Microsoft und E-Mail-Angeboten wie denen von Yahoo bereits etliche Jahre hinterher hinkt. Außerdem hat AOL in den vergangenen Jahren bereits viele Kunden an Telefon- und Kabelfirmen verloren, die High-Speed-Internetpakete zu weitaus günstigeren Preisen anbieten konnten. Dennoch konnte AOL die Werbeumsätze im ersten Quartal deutlich steigern. Auch der neue FreE-Mail-Service soll über Werbeschaltungen mittels Bannern in den E-Mails finanziert werden.<BR><BR>Der AIM-Mail-Service wird bis zum Herbst etwa 20 Mio. Nutzern zur Verfügung stehen. Die Postfächer werden mit einem Speicherplatz von zwei Gigabytes ausgestattet, außerdem gibt es einen Spamfilter. Aktive AIM-User erhalten automatisch ein solches Postfach und können sich mit ihrem AIM-Pseudonym einloggen.&nbsp;(<A href="http://www.pressetext.de/" target=_blank>pte</A>)