In Österreich wurden über 100 Klagen gegen User illegaler File-Sharing-Systeme durch die Musikindustrie eingebracht. Heute, Montag, hat der österreichische Verband der Musikindustrie IFPI Austria <A title="http://www.ifpi.at " href="http://www.ifpi.at/" target=alien>http://www.ifpi.at </A>die ersten Ergebnisse seiner "Aktion scharf" präsentiert. Demnach schärfen die Klagen zusätzlich neben der Informationskampagne der Musikindustrie das Unrechtsbewusstsein. Der typische File-Sharer sei sich der Illegalität seiner Handlung wohl bewusst, rechnet aber nicht damit erwischt zu werden. Ihm will der Verband einen Strich durch die Rechnung machen.<BR><BR>Innerhalb nur eines Monats sind laut IFPI Austria bereits 14 ausgeforschte Fälle außergerichtlich beigelegt worden. Die betroffenen File-Sharer, denen Vertraulichkeit zugesichert wurde, verpflichteten sich zur Löschung der illegalen Musikdateien, zur Unterlassung der weiteren gesetzwidrigen Verbreitung von Musik im Internet sowie zu einer Zahlung von Kosten- und Schadenersatz von bis zu 4.000 Euro. Die Mehrheit der ausgeforschten File-Sharer sind männlich, im Alter zwischen 20 und 40 Jahren und Nutzer eines Breitband-Anschlusses mit Flat-Rate. Die IFPI Austria zeigte sich mit der "Aktion scharf" zufrieden. Demnach wisse mittlerweile "praktisch jeder File-Sharer", dass er das Urheberrecht verletzt und ihm "ernste Folgen" drohen.<BR><BR>Die seit Anfang 2003 laufende Informationskampagne werde fortgesetzt, vor allem via Instant Messages. Mit Pop-Ups und Instant-Messages werden österreichische File-Sharer direkt angesprochen und abgemahnt. Seit Beginn der Kampagne wurden bereits über 100.000 derartiger Instant Messages verschickt. Wird das gesetzwidrige Verhalten danach nicht eingestellt, folgt eine Klage. Laut IFPI Austria gibt es Fälle, in denen User nachweislich bis zu 15 Instant Messages erhalten haben, ohne zu reagieren. (<A href="http://www.pressetext.de/" target=_blank>pte</A>)




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