Zur Beilegung des Patentrechtsstreits über kontextbezogene Online-Werbung wird Google&nbsp;seinem Konkurrenten Yahoo insgesamt 2,7 Mio. Aktien überschreiben. Der geschätzte Wert beträgt mehr als 300 Mio. Dollar. Gleichzeitig lizenziert Google die Technologie, bei der Suchanfragen Werbeangeboten mit ähnlichem Kontext zugeordnet werden. Wie das Wall Street Journal (WSJ) heute, Dienstag, berichtet, generiert Google 98 Prozent seines Umsatzes aus solchen Werbeeinblendungen.<BR><BR>Die Technologie wurde von Overture entwickelt, das bereits im Jahr 2002 eine Klage gegen Google angestrengt hatte. Nach der Übernahme durch Yahoo im vergangenen Jahr&nbsp;wurde der Rechtsstreit fortgesetzt. Außerdem legten Google und Yahoo laut WSJ einen weiteren Rechtsstreit aus dem Jahr 2000 bei, in dem es um Google-Optionsscheine ging. Google hat aufgrund der geschätzten Kosten der Einigung in Höhe von 260 Mio. bis 290 Mio. Dollar einen Nettoverlust für das laufende dritte Quartal angekündigt.<BR><BR>Yahoo wird laut WSJ rund eine Million seiner Google-Aktien bei dem geplanten Börsengang des Suchmaschinenbetreibers verkaufen, was die Anzahl der zum Verkauf stehenden Google-Aktien auf 25,7 Millionen erhöht. Google hat gestern, Montag, in einer Mitteilung an die Börsenaufsichtsbehörde SEC bekannt gegeben, dass das Unternehmen das Ende der Registrierung für den IPO "bald" erwartet. Ende vergangener Woche waren logistische Schwierigkeiten bei der Registrierung der Bieter bekannt geworden, durch die sich der IPO-Termin verzögert hatte. Einige Börsenbeobachter hatten den Termin zuvor für den heutigen Dienstag erwartet.&nbsp;(<A href="http://www.pressetext.de/" target=_blank>pte</A>)