Das US-Investmenthaus BayStar Capital will sich aus dem als Linux-Jäger bekannt gewordenen Softwareunternehmen SCO zurückziehen. Wie SCO in der Nacht auf heute, Mittwoch, mitteilte, wird das Unternehmen alle 40.000 derzeit von BayStar gehaltenen Vorzugsaktien zu einem Preis von 13 Mio. Dollar sowie 2,1 Mio. frei handelbaren Aktien mit einem Wert von 10,1 Mio. Dollar zurückkaufen. Laut dem Branchenportal Cnet soll die Transaktion bis Ende Juli dieses Jahres abgeschlossen sein.<BR><BR>Damit beraubt sich BayStar einiger Einflussmöglichkeiten, wie einem Vetorecht bei außergerichtlichen Einigungen sowie Dividendenrechten. Erst im Oktober vergangenen Jahres war BayStar zusammen mit der Royal Bank of Canada mit 50 Mio. Dollar bei SCO eingestiegen und hatte im Mai 2004 Vorzugsaktien der kanadischen Bank im Wert von 20 Mio. Dollar übernommen. Insgesamt belief sich der Wert der von BayStar gehaltenen Vorzugsaktien zuletzt auf 40 Mio. Dollar.<BR><BR>In den vergangenen Monaten hatte sich BayStar überraschend laut in die Geschäftstätigkeit von SCO eingemischt und einen Managementwechsel sowie einen Abschied von Unix gefordert. Anderenfalls drohte BayStar mit einem Rückzug aus dem SCO-Investment. Wie Cnet berichtet, hat sich BayStar allerdings mittlerweile mit den SCO-Tätigkeiten einverstanden erklärt. Der Verkauf der Vorzugsaktien ist demnach ein Zeichen der Beilegung der Streitigkeiten. SCO kündigte unterdessen aufgrund der aktuellen Ereignisse an, die Veröffentlichung seiner Geschäftszahlen vom heutigen Mittwoch auf den 10. Juni zu verschieben.&nbsp;(<A href="http://www.pressetext.de/" target=_blank>pte</A>)