<P>Der Softwareriese Microsoft hat durch eine millionenschwere Einigung mit Konsumenten aus dem US-Bundesstaat Minnesota eine Kartellrechtsklage beigelegt. Wie sowohl Microsoft als auch die Rechtsanwälte der Kläger bekannt gaben, wurde durch die Einigung eine Sammelklage, die Microsoft einen Verstoß gegen Kartellgesetze des Bundesstaates vorwarf, fallengelassen. Die Einigung soll im Frühsommer präsentiert werden, Details müssen noch ausgearbeitet werden. </P><P>In der Sammelklage war Microsoft neben Verstößen gegen Kartellgesetze des Bundesstaates auch die Übervorteilung der Konsumenten vorgeworfen worden. Finanzielle Details der Einigung wurden nicht bekannt gegeben. In der ursprünglichen Klage waren jedenfalls Schäden in der Höhe zwischen 283 und 425 Mio. Dollar für die Konsumenten behauptet worden. "Es war ein harter Kampf um die Einigung zu erreichen", sagte Richard Hagstrom, einer der Rechtsanwälte der Kläger, laut einem Bericht des Branchendienstes Cnet. <BR><BR>Microsoft hat in jüngster Zeit eine Reihe von Vergleichen mit diversen Klägern geschlossen und versucht, juristische Auseinandersetzungen aus der Vergangenheit beizulegen. So wurde im vergangenen Sommer eine Einigung mit kalifornischen Klägern erzielt, in der sich der Softwareriese verpflichtete, insgesamt 1,1 Mrd. Dollar zu zahlen. Im vergangenen Jahr konnte Microsoft darüber hinaus Auseinandersetzungen mit North Carolina, North Dakota, South Dakota, Tennessee, Kansas und dem Hauptstadtbezirk District of Columbia beilegen. Und erst Anfang dieses Monates hatte sich der Redmonder Konzern mit seinem Langzeitrivalen Sun Microsystems geeinigt.&nbsp;(<A href="http://www.pressetext.de/" target=_blank>pte</A>)</P>