Microsoft hat das Patentrechtsverfahren mit dem Softwareanbieter InterTrust gegen Zahlung von 440 Mio. Dollar beigelegt. Die Vereinbarung gibt dem Softwareriesen die Lizenz für den Zugriff auf die umfangreiche Technologie von InterTrust, die den Kopierschutz von digitalem Content ermöglicht. Kunden brauchen nun keine Lizenz mit InterTrust abschließen, wenn sie Microsoft-Produkte wie Windows einsetzen.<BR><BR>Wie das Wall Street Journal berichtet, unterstützt die Einigung die Ziele Microsofts bei der weiteren Entwicklung von Technologien in den Bereichen digitale Medienformate und DRM (Digital Rights Managagement). Für InterTrust bedeutet der Vergleich neben dem finanziellen Schub eine Stärkung der Position bei Verhandlungen mit anderen Firmen über Lizenzverträge für seine DRM-Technologie.<BR><BR>Die im Jahr 2001 eingebrachte Klage gegen Microsoft hätte im Erfolgsfall bedeutet, dass Nutzer der entsprechenden Microsoft-Software zusätzlich Lizenzgebühren an InterTrust hätten zahlen müssen. Die Klage beanstandete die Verletzung von Patentrechten in elf Fällen. Im Sommer vergangenen Jahres hatte ein Gericht die beiden Kontrahenten aufgefordert, sich auf einen Vergleich zu einigen. (<A href="http://www.pressetext.de/" target=_blank>pte</A>)




Zitieren
Lesezeichen