Mehrere japanische Geschäftsstellen des US-amerikanischen Chipherstellers Intel sind von der japanischen Wettbewerbsbehörde FTC durchsucht worden. Das berichtet das britische Online-Magazin The Register heute, Donnerstag. Die Razzia sei Teil einer Untersuchung, die herausfinden soll, ob Intel sich unfairer Geschäftspraktiken bedient hat.<BR><BR>Der US-Chipfabrikant, so meint jedenfalls die FTC, habe PC-Hersteller angewiesen, keine Konkurrenzprodukte einzubauen. Nach japanischen Medienberichten soll Intel einigen Herstellern sogar angedroht haben, die Chiplieferung komplett einzustellen, wenn sie CPUs von Konkurrenten, allen voran solche von AMD, verwenden.<BR><BR>Im Februar hatte die FTC die Büros des Softwaregiganten Microsoft in Japan ebenfalls wegen der Vermutung unfairer Geschäftspraktiken durchsucht. Die japanische Wettbewerbsbehörde störte sich an den Lizenzierungsbestimmungen des Konzerns für Windows XP und CE.&nbsp;(<A href="http://www.pressetext.de/" target=_blank>pte</A>)