Im Rahmen eines umfassenden Prozeß-Reengineering Projekts hat der Halbleiterhersteller Infineon das komplette Supply-Chain-Management (SCM) sowie die Data-Warehouse-Lösung auf die Betriebssystemumgebung Sun Solaris und zwei Sun Fire 15K Server konsolidiert. Zusammen mit der eingesetzten SCM-Software konnte die Application-Performance enorm gesteigert und gleichzeitig eine monatliche Kosteneinsparung von 30.000 Euro realisiert werden.
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„Durch die Konsolidierung haben wir eine signifikante Kosteneinsparungen erreicht“, erläutert Karl Pomschar, Senior Vice President und Chief Information Officer von Infineon Technologies. „Damit haben wir die Performance um den Faktor vier erhöht und die Ausgaben im gleichen Maß gesenkt.“

Das SCM-System umfasst alle in die Logistikkette involvierten Prozesse inklusive Mengen- und Kapazitätsplanung sowie Disposition und Kontrolle der Ein- /Aussteuerung in der Fertigung. Die dafür notwendigen Applikationen laufen auf zwei Sun Fire 15K Servern mit jeweils 32 Prozessoren im Produktivbetrieb und 24 CPUs für Entwicklungs- und Testsysteme sowie der Sun Solaris Betriebssystemumgebung. Die Hardware-Architektur ist dabei auch zukünftig problemlos skalierbar, um die ambitionierten Pläne von Infineon weiter zu unterstützen. Als nächstes IT-Projekt wird bis 2005 ein weltweit standardisiertes Order-Management-System implementiert. Dieses garantiert eine 7x24 Stunden Systemverfügbarkeit sowie eine weltweit automatisierte Auftragsabwicklung.

„Mit diesem neuen System betreten wir in Bezug auf Hochverfügbarkeit eine völlig neue Ära. Das ist kein Planungssystem mehr, sondern ein Transaktionssystem“, erläutert Michael Schmelmer, Vice President of IT Logistics & Supply Chain Management. „Die verschiedenen Software-Layer haben jeweils verschiedene Hochverfügbarkeits-Konzepte. Eine äußerst komplexe Aufgabe, die dank der vorausschauenden Hardware-Investition ohne weiteren Plattformwechsel zu bewältigen ist.“ http://de.sun.com