Microsoft Business Solutions hat die neue Version des Moduls Lohn/Gehalt für Microsoft Business Solutions–Navision freigegeben. Es wurde in seinem Funktionsumfang erheblich erweitert, der aktuellen Gesetzeslage angepasst und zudem anwenderfreundlicher gestaltet. Lohn/Gehalt ist eines der wichtigsten Zusatzmodule, das für die integrierte Unternehmenssoftware erhältlich ist. Mit seiner Hilfe können mittelständische Firmen ihr gesamtes Personalwesen auf einfache Weise über Microsoft Navision verwalten.
<!-- weiterlesen -->
Neu an Lohn/Gehalt ist die Möglichkeit, flexible Arbeitszeitregelungen in Microsoft Navision zu verarbeiten. Das Gesetz zur sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen – kurz das „Flexi-Gesetz“ – erleichtert Beschäftigungsmodelle mit variablen Arbeitszeiten. Gerade die mittelständische Wirtschaft soll hiervon profitieren. Ein Element des Gesetzes ist die Möglichkeit, Zeitwert- oder Arbeitszeitkonten für Arbeitnehmer aufzubauen. Diese lassen sich nun über das Modul Lohn/Gehalt einrichten und die Vergütungsansprüche der Beschäftigten verwalten. Microsoft Navision erleichtert Mittelständlern damit die Abrechnung unterschiedlicher Arbeitszeitmodelle.
Eine weitere zentrale Änderung in Lohn/Gehalt betrifft den Bereich der Altersteilzeit. Hier wurden in der neuen Version umfangreichere Automatismen bei der Berechnung von Aufstockungsbeträgen implementiert. Lohn/Gehalt bietet zudem deutliche Funktionserweiterungen im Umfeld der freiwilligen Rentenversicherung. So werden beispielsweise freiwillig eingezahlte Ver*sicherungsbeiträge in Lohn/Gehalt automatisch berechnet und an das Ver*sorgungswerk abgeführt. Beiträge in eine Zusatzversorgungskasse werden ähnlich verwaltet. Die Weitergabe der notwendigen Angaben an die Sozial*versicherungsträger nach dem DEÜV-Standard (Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung) wurde gleichfalls erweitert. Dies betrifft vor allem die interne DEÜV-Routine, die nun auf die gestiegenen Anforderungen durch die neue Regelung für Minijobs abgestimmt ist.
Neben den Erweiterungen auf der funktionalen Ebene wurden die bestehenden Möglichkeiten von Lohn/Gehalt der aktuellen Gesetzeslage angepasst. Eine wesentliche Änderung hat das Modul dabei im Bereich der Sozialversicherung erfahren. Lohn/Gehalt ermöglicht nun auch eine anwenderfreundlichere Korrektur von Krankenkassensätzen.
Anbindung an Microsoft Word
Um die Arbeit mit den Stammdaten zu erleichtern, hat Microsoft die Office-Integration erweitert. Bislang war es möglich, E-Mails aus der Mitarbeiterkarte zu erstellen sowie die Lohndaten nach Excel zu exportieren. In der neuen Version lassen sich nun auch Briefe über Microsoft Word direkt aus der Karte heraus schreiben. Sachbearbeiter der Personalabteilungen müssen somit nicht mehr zwischen verschiedenen Anwendungen hin und her wechseln. Die Mit*arbeiterkarte ist die zentrale Schnittstelle für die Verwaltung der Lohn- und Mitarbeiter-relevanten Daten. Sie bietet einen Überblick auf alle Stammdaten der Mitarbeiter.
Das Modul Lohn/Gehalt für Microsoft Navision ist integraler Bestandteil der Unternehmenslösung. Microsoft Navision ist ausschließlich über den zertifizierten Vertriebskanal der Microsoft Business Solutions Partner erhältlich.




Zitieren
Lesezeichen