Das japanisch-schwedische Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson wird sich aus dem Handymarkt in Nordamerika zurückziehen und sich stärker auf die Märkte in Europa und Japan konzentrieren. Das Mobilfunkunternehmen will damit Kosten einsparen. Sony Ericsson wird daher keine Mobiltelefone mehr für den CDMA-Standard in den USA herstellen. Für den japanischen Markt sollen aber weiterhin CDMA-Handys produziert werden, da sie sich von den unter zu großem Konkurrenzdruck leidenden US-Modellen unterscheiden.
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Sony Ericsson wird sich künftig auf den europäischen Mobilfunkstandard GSM und auf die darauf aufbauenden Techniken EDGE und UMTS konzentrieren. Allerdings soll auch diese Produktion auf wenige Herstellungsorte reduziert werden. So werden das Forschungszentrum Triangle Park in North Carolina und die Forschungs- und Entwicklungsabteilung in München eingestellt werden, was die Entlassung von 500 Mitarbeitern zur Folge hat. Diese Maßnahmen "sichern das weitere Wachstum und die Entwicklung von Sony Ericsson", erklärt Katsumi Ihara, Präsident des Unternehmens.

Das angeschlagene Mobilfunkunternehmen leidet stärker als andere große Handyhersteller unter der Branchenkrise. Der Marktanteil von Sony Ericsson betrug zuletzt weltweit unter fünf Prozent.*(<a href=http://www.pressetext.de target=_blank>pte</a>)