Mit drei neuen IP-Storage-Networking-Produkten von Cisco Systems können Kunden kosteneffektiv ihre Fibre Channel Storage Area Networks (SANs) auf zusätzliche Server und Anwendungen in Datenzentren und Niederlassungen ausdehnen. Dies gilt sowohl für lokale Distanzen als auch für Metro- und Langstrecken. Es handelt sich dabei um das Cisco MDS 9000 IP-Storage-Service-Modul, den FCIP-Port-Adapter (Fibre Channel over IP) für die Cisco Router der 7200er und 7400er Serien sowie den Cisco SN 5428-2 Storage Router. Die Komponenten werden über das iSCSI-Protokoll (Internet Small Computer Systems Interface) oder das FCIP-Protokoll (Fibre Channel over IP) mit Fibre-Channel-Geräten verbunden.
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Mit den neuen Technologien erweitert Cisco die Multiprotokoll-Funktionalitäten seines Storage-Networking-Portfolios. Damit können sich Kunden für jede Kombination von Fibre-Channel-, iSCSI- und FCIP-Technologien entscheiden, um SANs aufzu*bauen oder zu erweitern. Unternehmen jeder Größe sind in der Lage, mit optischen Netzwerk-Komponenten, LAN-Switching- und IP-Routing-Produkten von Cisco Ende-zu-Ende-SAN-Lösungen aufzubauen, die vom Datenzentrum des Unternehmens bis zu entfernten Außenstellen reichen.<ul><li>Das Cisco MDS 9000 IP-Storage-Service-Modul ist eine Line Card mit acht Ports für die Multilayer-Director- und Fabric-Switch-Familie Cisco MDS 9000, die gleichzeitig iSCSI und FCIP auf jedem Gigabit Ethernet Port unterstützen kann.<li>Der FCIP-Port-Adapter für die Cisco Router der 7200er und 7400er Serien ist für Kunden geeignet, die bereits mehrere Fibre Channel SANs aufgebaut haben und FCIP benötigen, um diese über lange Distanzen sicher und zuverlässig anzubinden. Cisco hat die TCP/IP-Offload-Technologie von Adaptec in die Router integriert.<li>Der Cisco SN 5428-2 Storage Router ist ein Upgrade der vorigen Version dieses Workgroup-SAN-Switches, der nun FCIP-Funktionalitäten auf den beiden Gigabit Ethernet Ports der Plattform bietet. Die Ports unterstützen auch iSCSI.</ul>Zusätzliche Möglichkeiten mit iSCSI und FCIP
Fibre Channel ist beim Aufbau von SANs das meistgenutzte Transport-Protokoll zur Anbindung hochleistungsfähiger Server an Storage Arrays. iSCSI ist das Standard-Protokoll der IETF (Internet Engineering Task Force), das sich die Skalierbarkeit von TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) zu Nutze macht. Anwender können so Speicherlösungen von günstigen und weniger leistungsfähigen Servern in diesen SANs konsolidieren. FCIP profitiert von der hohen TCP/IP-Reichweite. Somit können Nutzer zwei oder mehrere SANs zur Ausfallsicherung über Metro Area Networks (MANs) oder Wide Area Networks (WANs) verbinden.
Kompatibilität durch Testverfahren
Um eine umfassende Kompatibilität in Storage-Networking-Umgebungen sicherzustellen, basieren die Storage-Produkte von Cisco auf Industrie-Standards und werden von Dritten getestet. Hinsichtlich iSCSI laufen Cisco-Produkte mit der „Proposed Standard“-Version des IETF-Protokolls, das im Februar 2003 ratifiziert wurde. Hinsichtlich FCIP ist Cisco der erste Hersteller, der FCIP-Produkte basierend auf einer Version mit offenen Standards anbietet, dessen Ratifizierung die IETF derzeit erwägt. Cisco hat seine FCIP-Produkte zudem mit Kopier-Software von Drittherstellern getestet, um die Kompatibilität und Ausfallsicherheit geschäftskritischer Anwendungen zu sichern. Ist das gemeinsame Testverfahren mit diesen Anbietern abgeschlossen, kündigt Cisco die vollständigen Kompatibilitäts-Spezifikationen für die jeweilige Hard- oder Software an.
Preise und Verfügbarkeit
Der FCIP-Port-Adapter für Cisco Router der 7200er und 7400er Serien (ab 9.995 US-Dollar) und der Cisco SN 5428-2 Storage Router (ab 11.995 US-Dollar) sind ab sofort verfügbar. Das Cisco MDS 9000 IP-Storage-Service-Modul wird voraussichtlich im Juni 2003 erhältlich sein.




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