Der US-Bundesstaat Massachusetts wird gegen das Urteil im Wettbewerbsverfahren gegen Microsoft Berufung einlegen. Damit wird das Verfahren, das sich bereits über vier Jahre hinzieht, nochmals verlängert. Erst Anfang November hatte die US-Bundesrichterin Colleen Kollar-Kotelly einen Vergleich zwischen dem Softwarekonzern und dem US-Justizministerium abgesegnet. Der Justizminister von Massachusetts, Tom Reilly, lehnt diesen Vergleich jedoch als ungenügend ab. Die anderen sieben Bundesstaaten sowie der District of Columbia, die sich ursprünglich dem Vergleich nicht angeschlossen hatten, geben auf.
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Der Vergleich ignoriert die widerrechtlich erlangten Gewinne von Microsoft, stellt den Wettbewerb für neue Technologien nicht wieder her und ist voll von Schlupflöchern sowie Ausnahmen", heißt es in einer Aussendung des Büros Reillys. Auch glaubt der Justizminister nicht daran, dass der Vergleich das Wettbewerbsverhalten von Microsoft ändert. Reilly will nach eigenen Angaben den Prozess gegen Microsoft im Interesse der Endverbraucher weiterführen.*(<a href=http://www.pressetext.de target=_blank>pte</a>)<p><hr size=1 color=#383838>Links zum Thema:<ul><li><a href=http://www.ago.state.ma.us/press_rel/microsoft2.asp?head1=Press+Releases&section=5 target=_blank>www.ago.state.ma.us</a></li></ul>