Mitglieder der " Organization for the Advancement of Structured Information Standards" (OASIS) wollen ein File-Format auf der Basis von XML für Office-Anwendungen schaffen. Eine eigene Arbeitsgruppe aus Vertretern der Industrie wird im "OASIS Open Office XML Format Technical Committee" zusammengebracht. "Unser Ziel ist es einen Konsens für einen offenen Standard herbeizuführen, der verhindert, dass Content – angefangen von einer 800-seitigen Spezifikation für ein Flugzeug bis hin zu einem Vertrag – in einem proprietären Format gefangen wird", erklärte der Vorsitzende des Komitees Michael Brauer von Sun Microsystems in einer Aussendung.
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In einem ersten Schritt will die Gruppe die Schaffung eines einheitlichen technischen Standards für den Austausch von Daten zwischen Office-Anwendungen vorantreiben. Vorerst will sich die Gruppe dabei auf Anwendungen für die Content-Erzeugung konzentrieren. Danach sollen andere Anwendungen, die XML verwenden, wie Webservices, Datenbank-Dienste, Suchmaschinen und andere Dienste integriert werden. Sun wird zur Arbeit der Gruppe das XML-Fileformat, das bereits im OpenOffice-Projekt verwendet wurde, beitragen. Daneben arbeiten unter anderem noch die Unternehmen Boeing und Corel sowie Arbotex an dem Projekt mit.
Auch Microsoft hat für seine nächste Office-Version die Integration von XML in die Anwendungen angekündigt. Der Softwarekonzern will damit erreichen, dass die einzelnen Dokumente leichter für unterschiedliche Anwendungen wie Webservices verwendet werden können.*(<a href=http://www.pressetext.de target=_blank>pte</a>)<p><hr size=1 color=#383838>Links zum Thema:<ul><li><a href=http://www.oasis-open.org/news/oasis_news_11_20_02.shtml target=_blank>.oasis-open.org</a></li></ul>




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