Das Forschungszentrum Jülich wird ab 2003 den leistungsstärksten Supercomputer in Deutschland nutzen. Der Computerhersteller IBM habe mit dem Forschungszentrum dafür einen entsprechenden Vertrag über ein Projektvolumen im zweistelligen Millionenbereich (Euro) unterzeichnet, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der Supercomputer soll für rechenaufwändige Problemlösungen in der Physik, Chemie, den Biowissenschaften und der Umweltforschung eingesetzt werden.
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Der neue Computer basiert auf IBMs Power4-Mikroprozessor-Technologie. Er wird laut Hersteller eine Spitzenleistung von 5,8 Teraflops (5,8 Billionen Rechenoperationen in der Sekunde) erreichen. Damit wäre er der weltweit drittschnellste Computer.
Der so genannte »Earth Simulator« im japanischen Yokohama führt derzeit mit 35 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde die Liste der 500 weltweit schnellsten Rechner an. Er arbeitet etwa 400 000 Mal schneller als ein gewöhnlicher PC und wird für Berechnungen von Klimaveränderungen und Erdbeben eingesetzt. Platz zwei unter den Top-Computern belegt der »ASCI White Pacific« von IBM, der zur Simulation von Atomwaffentests genutzt wird.
Das berichtet die dpa.




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