In einem Vergleich mit der US-Handelsbehörde, Federal Trade Commission (FTC), hat sich Microsoft zum Schutz der im Passport gesammelten Benutzerdaten verpflichtet. Der Softwarekonzern wird dazu ein umfassendes Sicherheitsprogramm implementieren, das alle zwei Jahre von unabhängigen Experten überprüft wird. Passport speichert Passwörter sowie Kreditkartennummern von Nutzern und soll den Zugang zu unterschiedlichen Services vereinfachen.
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Die Behörde hat im vergangenen Jahr eine Untersuchung gegen Microsoft gestartet, nachdem mehrere Konsumentenschutzgruppen unter der Führung des Electronic Privacy Information Center (EPIC) dem Softwarekonzern eine irreführende Werbung vorgeworfen hatten. Auch soll Microsoft mehr Informationen gesammelt haben als notwendig. Diese Vorwürfe wurden von der Kommission bestätigt. Microsoft hat inzwischen angekündigt, dass die missverständlichen Passagen zum Passport-Service in den Werbetexten geändert werden.

"Gute Sicherheit ist eine grundlegende Voraussetzung für den Schutz der Privatsphäre des Konsumenten", erklärte Timothy Muris, Vorsitzender der FTC. Für den Vergleich stimmten alle fünf Direktoren der FTC. Die endgültige Entscheidung fällt am 9. September, bis dahin können Stellungnahmen bei der Kommission eingebracht werden.*(<a href=http://www.pressetext.de target=_blank>pte</a>)<p><hr size=1 color=#383838>Links zum Thema:<ul><li><a href=http://www.ftc.gov/opa/2002/08/microsoft.htm target=_blank>www.ftc.gov</a></li><li><a href=http://www.microsoft.com/presspass/features/2002/aug02/08-08passport.asp target=_blank>www.microsoft.com</a></li></ul>