Seattle Times unter Berufung auf Mark Forman, der für den IT-Etat der US-Regierung verantwortlich, meldet das die US-Regierung über die Einsetzung der Microsoft Passporttechnologie zur Zugangskontrolle für Regierungsseiten nachdenkt.
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Auf der Government Leader Conference in Seattle hat Microsoft eine “E-Government”-Strategie vorgestellt. Diese beinhaltet sowohl Passport zur Identifizierung der Bürger als auch Vorschläge zur Abwicklung von Unternehmenssteuern über Microsofts Business Webseite. Außerdem sollen die Bürger nach Vorstellung von Microsoft das Portal MSN für Adressänderung und zur Wahlregistrierung nutzen.
Bisher benötigt man für die Passport-Anmeldung kaum mehr als eine E-Mail-Adresse. Eine neue Version, die für Mitte 2003 erwartet wird, wird vermutlich mehr Daten erfassen.
Neben anderen Ländern gehört die US-Regierung auch jetzt schon zu den größten Microsoft-Kunden. Passport als Authentifizierungs-System für alle amerikanischen Bürger wäre aber ein Riesenschritt für das Unternehmen, um Passport im Internet durchzusetzen.
Allerdings will die Regierung nach Angaben von Forman auch Gespräche mit der Liberty Alliance führen. Dieser Zusammenschluß von Unternehmen unter Federführung von Sun bietet ein alternatives Authentifizierungs-System an.




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