ATI hat in Nordamerika mit der Auslieferung der bereits angekündigten All-in-Wonder Radeon 8500DV begonnen. Die High-End-Grafikkarte bietet im Gegensatz zur Radeon 8500 oder den zahlreichen GeForce3-Grafikkarten einen integrierten TV-Tuner und verwandelt den PC in einen digitalen Videorekorder. <!-- weiterlesen -->
Im Gegensatz zur All-in-Wonder Radeon bietet die Radeon 8500DV neben einer eigenen IEEE 1394-Schnittstelle (Firewire, iLink), beispielsweise zum Anschluss von Datenträgern oder Digital-Videokameras, auch eine Fernbedienung sowie 64 MByte DDR-SDRAM. Insbesondere beim Time-Shifting, der gleichzeitigen Aufnahme und (zeitversetzten) Wiedergabe, soll die Radeon 8500DV bessere Ergebnisse liefern. Neben einem VGA- oder DVI-Monitor verträgt sich die Karte auch mit einem Fernseher, beispielsweise zur DVD-Wiedergabe. Dabei wird Dolby-Digital-Raumklang (Dolby AC-3) direkt per S/PDIF-Schnittstelle ausgegeben, eine separate Soundkarte muss laut ATI nicht bemüht werden.
Die All-in-Wonder Radeon 8500DV ist in den USA in diesen Tagen für 399,- US-Dollar erhältlich, inklusive ATIs Multimedia-Software, der Videoschnittsoftware Ulead Videostudio 5, der Präsentationssoftware Matchware Mediator 6, einigen Spielen (Half-Life etc.) und Gemstars elektronischem Programmführer zur Nutzung als Digitalvideorekorder.
In Deutschland soll die All-in-Wonder Radeon 8500DV ab Anfang Februar 2002 für 499,- Euro inklusive Videostudio 5 und Mediator 6 erhältlich sein. Der elektronischen Programmführer fehle dann allerdings noch, man arbeite aber bereits daran. Bis dahin steht zumindest eine Videotext-/Teletext-Unterstützung zur Verfügung. Ein elektronischer Programmführer ist für die sinnvolle Nutzung als Videorekorder nötig.<br> <br>Quelle: <a href="http://www.golem.de" target="_blank">golem.de</a><br> <br>weitere Links:<br><a href="http://www.golem.de/0112/17370.html" target="_blank">Artikel auf golem.de</a>




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