Die privaten Kartellrechtsklagen gegen Microsoft werden wohl nicht weiter verfolgt. Der Konzern hat sich außergerichtlich dazu bereit erklärt, rund 1,1 Milliarden Dollar in die IT-Ausstattung der 14.000 ärmsten Schulen der USA zu stecken. Dafür lassen die Kläger ihre Anträge fallen. Die Einigung muss aber erst noch vom zuständigen Richter Frederick Motz abgesegnet werden. Der Vorschlag für die Schulsoftware stammt vom Klägeranwalt Michael Hausfeld. Dieser hatte errechnet, dass jedem Einzelkläger im besten Falle zehn Dollar zustehen würden. Daher sollten die Kläger auf ihren Teil der Summe verzichten und für einen gemeinnützigen Zweck stiften.
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