Google
http://www.google.com liegt in Sachen Websuche nach wie vor mit großem Abstand vor seinen Konkurrenten. Knapp jede zweite Suchanfrage im World Wide Web wird über Google getätigt, wie die aktuellen Zahlen von Nielsen/NetRatings belegen. Im Februar 2006 entfielen 48,5 Prozent der Internetsuchen auf Google, Yahoo
http://www.yahoo.com landete weit abgeschlagen mit 22,5 Prozent auf Platz zwei, nimmt das aber offenbar positiv auf. "Die Ergebnisse des neuen Nielsen NetRatings demonstrieren große Erfolge für Yahoo. So sind wir im Februar 2006 die Nummer zwei nach Reichweite. Und das mit mehr als 4,16 Millionen Nutzern", so Volker Glaeser, Direktor Media & Search bei Yahoo Deutschland.
Microsoft schaffte es im vergangenen Monat mit MSN (10,7 Prozent) auf den dritten Rang, gefolgt von AOL und May Way. Insgesamt gab es an der Spitze wenig Bewegung im Vergleich zu Januar 2006. Google und Yahoo legten mit jeweils 0,3 Prozent leicht zu, MSN verlor 0,3 Prozent. Im Vergleich zu 2005 musste Yahoo allerdings ein ordentliches Stück vom Kuchen abtreten: Das Unternehmen fiel von 49 auf die derzeitigen 22,5 Prozent. Trotzdem sei die Yahoo Suche sehr gut auf dem deutschen Markt positioniert. "Mit Funktionen wie der Yahoo Video Search oder der Local Search haben wir längst Services etabliert, die die Wettbewerber nun erst starten", sagt Glaeser.
Google war laut Nielsen vor allem mit seiner Bildsuche erfolgreich. Hier erzielte das Internetportal ein Wachstum von stolzen 91 Prozent und hält nun einen Marktanteil von 79,1 Prozent. Die nachfolgenden Konkurrenten Yahoo mit 19,1 Prozent bei der Bildersuche sowie Ask.com mit 3,5 Prozent scheinen in diesem Bereich nur eine sehr eingeschränkte Rolle zu spielen. Um ein ernst zu nehmender Konkurrent für Google zu bleiben, lässt sich Yahoo durchaus etwas einfallen. "Wir werden beispielsweise auch in Deutschland den Service Yahoo Answers einführen. Bei diesem in den USA und UK sehr erfolgreichen Dienst wird eine Suchanfrage in die Internet-Community gesendet und von dieser persönlich beantwortet", erklärt Glaeser. (
pte)