Nintendo plant die Einführung einer Online-Spieleplattform für seine neue Konsole "Revolution". Damit will der japanische Konzern mit seinen Rivalen Sony und Microsoft gleichziehen, die ebenfalls den Start von Online-Games-Portalen angekündigt haben. Über die "Virtual Console" sollen künftig über 1.000 verschiedene Spiele zum Download angeboten werden.
Wann die neue Konsole auf den Markt kommen wird sowie der genaue Start der Spieleplattform sei noch nicht bekannt. "Beides soll in diesem Jahr eingeführt werden. Die Plattform wird vermutlich gleichzeitig mit der Konsole starten", so Nintendo-Sprecherin Lea Treese. Preise für die einzelnen Downloads wurden noch nicht genannt.
Für die geplante Spiele-Plattform ist Nintendo eine Kooperation mit den Unternehmen Sega und Hudson eingegangen. Damit wird es neben den klassischen NES-, SNES-Titeln auch Sega-MegaDrive-Spiele im Angebot geben. Nintendo will User verschiedener Altersgruppen ansprechen, um den Anschluss an die Konkurrenten nicht zu verlieren.
Erst kürzlich hatte Sony seine Pläne zu einem Online-Spieleservice bekannt gegeben, der dem äquivalenten Microsoft-Dienst "Xbox Live" den Rang ablaufen soll. Zunächst hatte Sony verlautbaren lassen, einen kostenlosen Service anzubieten, von dieser Idee hat sich der Konzern inzwischen aber wieder zurückgezogen. Wie bei Microsoft wird auch bei Sony das Einstiegsangebot gratis sein, für alle weiteren Dienste sollen Gebühren eingehoben werden. (
pte)