Der Speicherchiphersteller Micron möchte künftig einen direkteren Zugang zum Endverbraucher. Um dies zu erreichen, wurde kürzlich Lexar Media geschluckt.
Die amerikanische Firma
Lexar Media ist bekannt für Speicherkarten wie sie etwa in Digitalkameras Verwendung finden. Dank des Zukaufes im Wert von etwa 680 Millionen US-Dollar möchte
Micron nach einem Bericht des Wall Street Journal seine Vertriebsbasis stärken und das Kundengeschäft ausbauen.
Erst vor wenigen Tagen hatte Lexar Verluste von 20 bis 23 Millionen Dollar für das laufende vierte Geschäftsquartal bekanntgegeben. Ursachen dafür dürften unter anderem die starke Konkurrenz durch SanDisk und ein Rechtsstreit mit dem ehemaligen Partner Toshiba sein.