Nach über hundert Jahren gibt der bekannte japanische Hersteller sein Kamerageschäft und die Herstellung von Foto-Filmen komplett auf. Einige Teile des Firmenbereichs gehen an den Konkurrenten Sony.
Konica Minolta (
http://konicaminolta.com) hatte den Übergang zu den digitalen Fotoapparaten nicht erfolgreich geschafft und durch die häufig verspätete Einführung neuer Modelle den Anschluss an den Markt verpasst. Das Unternehmen hat in diesem Jahr mit Verlusten von umgerechnet 337 Millionen Euro zu kämpfen. Konsequenz ist die Einstellung der traditionsreichen Kamera- und Foto-Filmproduktion sowie die Entlassung von 3700 Mitarbeitern.
Mehrere nicht näher benannte Teile des Kamerageschäfts wurden an Sony (
www.sony.de) veräußert, so dass die digitalen Spiegelreflexkameras von Konica Minolta wohl weiterentwickelt werden. Kern der zukünftigen Firmenaktivitäten sind die Entwicklung und der Verkauf von Büroelektronikprodukten wie Kopierern und Druckern.