Spammer soll 11,2 Milliarden Dollar zahlen
Die Urteile werden härter. In Iowa hat sich ein Internet Service Provider gegen einen Spammer durchsetzen können und vor Gericht 11,2 Milliarden Dollar erstritten. Ob er das Geld jemals bekommt, darf bezweifelt werden.
James McC. hat in den USA einen schwunghaften Spam-Versand betrieben und seine werbenden Mails dabei mit Adressen des Internet Service Provider "Internet Services" getarnt. Über 280 Millionen E-Mails gingen in der Folge direkt an den ISP zurück - und verschafften ihm eine Menge Ärger und unerwünschten Traffic.
Der Provider klagte vor Gericht. Die amerikanische Lokalzeitung Iowa City Press-Citizen berichtete nun, dass der aus Clinton in Iowa stammende Internet Provider Recht bekommen hat. Der Spam-Versender darf dem Richtsspruch zufolge in den kommenden drei Jahren nicht mehr das Internet benutzen. Außerdem soll er 11,2 Milliarden Euro an den Provider bezahlen. Der freut sich über das "größte" jemals gegen einen Spammer erwirkte Urteil, rechnet aber nicht wirklich damit, es jemals ausbezahlt zu bekommen.
|