Während die Xbox 360 sich vor Verkäufen kaum retten kann, klagen die amerikanischen Videospielproduzenten über zurückgehende Verkaufszahlen. Im letzten Jahr sah es für sie noch besser aus.
Einen beinahe durchgängig schlechteren Absatz als im Vorjahr beklagen die US-amerikanischen Hersteller von Videospielen wie Activision (
www.activison.com) oder Electronic Arts (
www.ea.com). Die Marktforscher von NPD (
www.npd.com) berichteten in dieser Woche, dass der Rückgang der Verkäufe ganze 18 Prozent betrage. Im November 2004 wurden den USA mit Videospielen 850 Millionen Dollar umgesetzt, in diesem Jahr dagegen lediglich 700 Millionen.
Auch das Weihnachtsgeschäft soll für die Unternehmen keine rosigeren Zahlen bieten. Eine der Ursachen der enttäuschenden Geschäftsentwicklung sehen Experten auch in der Einführung der neuen Spielkonsolengeneration. Sie lasse die Nutzer älterer Konsolen eher auf den Umstieg sparen. Außerdem würden die regelmäßig erscheinenden Fortsetzungen von Erfolgspielen, die ihren Vorgängern häufig stark ähnelten, die Spieler immer mehr langweilen.