Das für seine Prozessorentwicklungen bekannte amerikanische Unternehmen Intel möchte Computer-Manipulationen per Hardware-Chip einen Riegel vorschieben.
Die Entwicklung trägt bei Intel (
www.intel.de) im Moment den sperrigen Namen "OS Independent Run-Time System Integrity Services". Der vom Hauptprozessor unabhängige Chip soll unter jedem Betriebssystem in der Lage sein, unvorgesehene Veränderungen an der Software-Umgebung festzustellen und einzuschränken.
So lässt sich etwa automatisch die Netzwerkverbindung trennen, wenn entsprechende böswillige Manipulationen an bestimmten laufenden Systemprozessen vorgenommen werden. Programme wie Antivirenanwendungen oder Firewalls kann der neue Mikroprozessor aber nicht ersetzen, sondern lediglich die Sicherheit am PC weiter verbessern. Diese Option steht aber laut Intel-Zeitplan frühestens im Jahre 2008 zur Verfügung.