Das Bremer Unternehmen Falk Systems
http://www.falksystems.de bringt ein Verschlüsselungssystem auf den Markt, dass speziell für Privatanwender und den Mittelstand zugeschnitten ist. Ein USB-Stick fungiert dabei als Tresorschlüssel. "Das wichtigste Merkmal unseres Produktes ist die hohe Verschlüsselungsrate von 4096 Bit. Herkömmliche Systeme arbeiten bisher mit 256 Bit", sagt Geschäftsführer Martin Sieg im pressetext-Interview.
Beim ersten Einsatz des Secure-USB-Sticks installiert sich das Sicherheitssystem auf dem Computer. Mit Login und Passwort kann über die Software auf Dateien aller Formate zugegriffen und diese verschlüsselt werden. "Die Verschlüsselungssoftware arbeitet dabei mit einem Kryptologie-Algorythmus, der aus dem Bereich der militärischen Hochsicherheitstechnologie stammt", so Sieg. Angreifern bleibe keine andere Wahl, als sich der Brute-Force-Methode zu bedienen. Beim Durchprobieren aller möglichen Lösungen beißen sich jedoch auch die schnellsten Supercomputer die Zähne aus, ist Sieg überzeugt.
Weiterer Vorteil von Secure USB ist, dass keine eigene Tresor-Partition angelegt werden muss, sondern die Dateien lediglich eine zusätzliche Endung bekommen und am selben Platz belassen werden. "Einsehen kann man sie dann nur mittels Stick und Kenntnis von Login und Passwort", meint Sieg. Die Verschlüsselung funktioniert auch für Dateien, die per E-Mail verschickt werden. Der Adressat benötigt dabei ebenfalls einen Stick und muss über die Zugangsdaten Bescheid wissen.
Die Standardvariante von Secure USB kommt Ende September für 139 Euro in den Handel. Ausgestattet mit 128 Megabyte Speicher, wovon jedoch nur acht Megabyte für die Software benötigt wird, ist der Stick auch als mobiler Datenträger nutzbar. (
pte)