Im Vergleich zum DVD-Verkauf fallen die Umsatzzahlen bei Video-on-Dermand (VoD) Angeboten immer noch mager aus. Die US-Studie "Video-on-Demand: the Future of Media Networks - A Strategic Analyses of the US market" zeigt, dass neue Businessstrategien und Konzepte der Content-Vermarktung nötig sind, um dem Markt zum Wachstum zu verhelfen. Download-to-Own-Modelle wie der iTunes Music Store können dazu beitragen, die VoD-Umsätze zu steigern, geht aus der Untersuchung hervor.
Die aktuelle Studie zum US-amerikanischen VoD-Markt, die von Screen Digest
http://www.screendigest.com und Goldmedia
http://www.goldmedia.de in Zusammenarbeit mit Adams Media Research
http://www.adamsmediaresearch.com durchgeführt wurde, zeigt, dass die Entwicklungen in der Branche schneller voran kämen, wenn Handelsstrategien aus dem DVD-Geschäft in den digitalen Vertrieb übernommen würden. Einige Hollywood-Studios sind bereits dabei, den Verkauf von Filmen auch als Download in Gang zu bringen. Die jährlichen Umsatzzahlen für Video-on-Demand liegen in den USA, trotz Bemühungen seitens der Kabelanbieter und Filmstudios, noch immer unter 400 Mio. Dollar.
"Video-on-Demand entwickelt sich schnell und wird im nächsten Jahrzehnt in unseren Medienalltag fest eingebunden sein", so Tom Adams, Präsident der Adams Media Research. Um jedoch ein ernst zu nehmender Umsatzmarkt zu werden, sei es notwendig, veraltete Geschäftsmodelle über Bord zu werfen, setzt Adams fort. Die Studie beweist, dass VoD-Angebote nur dann erfolgreich sein können, wenn sie den Bedürfnissen der Konsumenten genau entsprechen. Es sei gefragt, Medieninhalte nicht nur auszuleihen, sondern selbst zu besitzen und über die Verwendung selbst zu bestimmen.