Noch in diesem Jahr will Intel die 64-Bit-Prozessoren "Xeon" und "Xeon MP" in Versionen mit zwei Rechenkernen ausliefern. Die unter dem Codenamen "Paxville" entwickelten Chips sollten eigentlich erst im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Die Chips werden auf 2,8 Gigahertz getaktet sein und einen 2 MB großen Cache-Speicher sowie einen auf 800 Megahertz getakteten Front-Side-Bus enthalten. Zusätzlich verfügen die CPUs über die Technik "Hyperthreading", so dass ein Doppelkern-Prozessor gleichzeitig vier Befehlseinheiten (threads) abarbeiten kann.
Der Paxville-DP-Chip soll in Zwei-Prozessor-Servern eingesetzt werden und mit dem "E7520"-Chipsatz zusammenarbeiten. Für Rechner mit vier und mehr Prozessoren kommt die Paxville-CPU zum Einsatz, die dem Xeon-MP entspricht und mit dem "E8500"-Chipset kooperiert. Der Hersteller erwartet sich Leistungssteigerungen von bis zu 60 Prozent gegenüber den Modellen mit nur einem Rechenkern. Messen lassen müssen sich die Paxville-Prozessoren mit den "Opteron"-Chips von AMD, die bereits seit April als Dual-Core-Versionen zu haben sind.