Die unter dem Codenamen Monad entwickelte Microsoft Command Shell (MSH) wird nicht mit Windows Vista ausgeliefert. Das teilte der Software-Konzern Microsoft gestern in Redmond, Washington, in einer Stellungnahme zum Auftauchen erster Viren für das neue Betriebssystem mit. Ein österreichischer Hacker hatte zuvor Proof-of-Concept-Viren veröffentlicht, die auf das Kommandozeilen-Tool abzielten (
wir berichteten).
MSH werde demnach erst in der Server-Variante des neuen Microsoft-Systems zum Einsatz kommen, hieß es. Für Nutzer, die Windows Vista im kommenden Jahr erwerben, bestünde daher keine Gefahr, dass auf Grundlage der Viren wirkungsvolle Schädlinge entstünden und den Rechner infizierten.
MSH steht bisher in einer Beta-Version zur Verfügung und kann von Windows Vista-Testern bei Interesse zusätzlich bezogen werden. Bis zum Final Release sollen die Fehler, welche den Viren einen Zugriff ermöglichten, behoben sein.