Google unternimmt gerichtliche Schritte gegen die Klage von Microsoft. Der Konzern hat am Mittwoch, den 20. Juli, eine Klage gegen Google wegen Abwerbung eingebracht, da ein hochrangiger Manager übergewechselt ist. Hauptanklagepunkt ist eine Wettbewerbsklause im Arbeitsvertrag, in der festgelegt ist, dass der Manager ein Jahr nachdem er Microsoft verlässt, bei keinem konkurrierenden Unternehmen arbeiten darf.
Google hat bekannt gegeben, dass Kai-Fu Lee (Bild), Suchtechnologie-Experte und ehemaliger Leiter der China-Aktivitäten von Microsoft, angestellt wurde, um ein Forschungs- und Entwicklungs-Zentrum in China aufzubauen.
Google und Lee haben heute, Freitag, im Kammergericht von Kalifornien eine Klage eingebracht. Sie fordern, dass Lee von der Wettbewerbsklausel im Arbeitsvertrag, die er laut Microsoft verletzt haben soll, befreit wird. Nicole Wong, Anwältin von Google rechtfertigt die Klage: "Diese Wettbewerbsklausel ist völlig übertrieben. Was sie machen ist schlicht und einfach Einschüchterung."
Eine Microsoft-Sprecherin kontert: "Die Klage ist nur ein schlecht getarnter Versuch, um mit dem Vertragsbruch von Lee durchzukommen" (
pte)