Intel
http://www.intel.com hat im abgelaufenen zweiten Quartal vor allem dank einer starken Nachfrage nach seinen Notebook-Chips Rekordumsätze eingefahren. Der Quartalsumsatz kletterte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 9,23 Mrd. Dollar, teilte der Chipriese in der Nacht auf heute, Mittwoch, mit. Beim Nettogewinn verzeichnete Intel ebenfalls satte Zuwächse und legte um 16 Prozent auf 2,04 Mrd. Dollar oder 0,33 Dollar pro Aktie zu.
"Getrieben durch eine starke Nachfrage nach unserer Plattform für Notebooks erreichte Intel ein Umsatzplus von 15 Prozent und setzte damit eine neue Rekordmarke", freute sich Intel-Chef Paul Otellini. Knapp mehr als die Hälfte seines Umsatzes lukriert der Branchenprimus mittlerweile in der Region Asien-Pazifik. 20 Prozent entfallen jeweils auf Europa und die USA. In Japan erwirtschaftet Intel nach eigenen Angaben rund neun Prozent seines Gesamtumsatzes. Für das laufende dritte Quartal rechnet Intel mit Gesamtumsätzen zwischen 9,6 und 10,2 Mrd. Dollar. Die Bruttogewinnmarge soll sich auf etwa 60 Prozent belaufen.
Die positiven Geschäftszahlen des Chipriesen bestärken die Branche noch einmal in ihrem Aufwärtstrend. In der vergangenen Woche hatte etwa Intel-Rivale AMD dank eines Aufschwungs bei PC-Prozessoren überraschend schwarze Zahlen gemeldet. Der weltweite PC-Markt verzeichnete dank fallender Preise in den vergangenen drei Monaten unerwartete Zuwächse. Im abgelaufenen Quartal gingen rund um den Globus 46,5 Mio. Computer über die Ladentische und damit knapp 17 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. (
pte)