Opera und Firefox erhalten BitTorrent-Unterstützung
Der norwegische Browser-Hersteller Opera hat einen BitTorrent-Client in seinen Browser integriert. Ab der Version 8.02 können Opera-Nutzer direkt auf das P2P-Distributionssystem zugreifen. Nach dem Klick auf ein .torrent-File, in dem die wichtigsten Informationen über die Datei und den Standort des Trackers enthalten sind, übernimmt der integrierte Download-Manager den Datentransfer. Das teilte der Hersteller gestern in Oslo mit.
Derzeit steht ein Technical Preview der neuen Version zum Download bereit. Wann das stabile Final Release erscheint, steht bisher jedoch noch nicht fest. Erhältlich ist der Browser für Windows, Linux und MacOS X.
BitTorrent wird zunehmend für die Verteilung größerer Files eingesetzt, um Traffic-Kosten auf Seiten des Anbieters zu verringern. Ein Teil des Datenverkehrs wird dabei auf die selten genutzten Upstreams von Flatrate-Nutzern umgelegt, in dem für jede Datei ein einzelnes kleines P2P-Netz aufgebaut wird. Nach erfolgtem Download eines Teilstückes wird dieses automatisch zu anderen Usern hochgeladen.
Man habe die Entwicklung der Technologie bereits längere Zeit beobachtet und sich nun auch das Protokoll genauer angeschaut, so Christen Krogh, Opera Vice President of Engineering. "Wir sehen darin einen guten Weg, Dateien herunterzuladen."
Auch Nutzer der Open Source-Browser Mozilla und Firefox werden in Kürze die Möglichkeit haben, BitTorrent direkt aus dem Browser heraus zu nutzen. Das MozTorrent Project entwickelt derzeit ein entsprechendes Plug-in, das bisher jedoch erst in einer frühen Alpha-Version vorliegt.
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