Yves Guillemot, Chef und Gründer des französischen Game-Studios Ubisoft
http://www.ubi.com , verspricht den Aktionären des Unternehmens eine Verdoppelung des Aktienwertes. Das soll die Investoren davon abhalten, weitere Anteile an den US-Konkurrenten Electronic Arts (EA) zu verkaufen. Wie die BBC berichtet, kämpft das Unternehmen weiter um seine Unabhängigkeit und gegen den als feindlich betrachteten Übernahmeversuch durch EA.
"Wir arbeiten hart, um unabhängig zu bleiben", so Guillemot zur BBC. Der Gewinn des Unternehmens werde in den kommenden Jahren rasch wachsen, weil die Produkte sich gut verkaufen und hohe Umsätze generieren. "Wenn die Aktionäre mit dem, was wir tun, zufrieden sind, werden sie ihre Anteile nicht verkaufen", so Guillemot. Der Wert des Unternehmens sei seine Kreativität, diese müsse erhalten bleiben.
Ubisoft kann auf über 1.000 Titel verweisen. Die acht erfolgreichsten Games, darunter Splinter Cell und Prince of Persia, wurden mehr als 17 Mio. Mal verkauft. Auf der Gamemesse E3 hat Ubisoft unter anderem eine neue Version von Prince of Persia sowie das Game zur King-Kong-Verfilmung von Peter Jackson angekündigt. Der Appell an die Shareholder und das Versprechen einer Wertverdoppelung der Ubisoft-Aktie soll weitere Aktienzukäufe von EA verhindern. Im Dezember 2004 hatte EA überraschend ein Fünftel der Ubisoft-Aktien aufgekauft. (
pte)