CeBIT: Exchange Server Best Practices Analyzer Tool v2
Microsoft stellt Anfang März 2005 die zweite Version des Exchange Server Best Practices Analyser Tool (ExBPA) zur Verfügung. Dieses neue Werkzeug lässt sich nun so konfigurieren, dass es unter dem Microsoft Operations Manager (MOM) 2005 auf jedem Server läuft. Außerdem kann der Administrator eine automatische Funktionswiederholung einrichten. Die Auswertungsoptionen wurden erweitert, zusätzlich zu XML- und HTML-Format lassen sich nun auch CSV-Dateien exportieren und der neue EXBPA zeigt Datum und Uhrzeit des letzten Backups jeder Datenbank an.
Das Analyseprogramm ExBPA von Microsoft kontrolliert die Installation von Exchange Server, sucht nach bekannten Problemen und fasst alles in einen Bericht zusammen. Dabei greift das Programm auf Registrierungs- und Verzeichnisdaten in Windows zu und analysiert diese. Zudem führt es einfache Protokolltestläufe durch.
Neue Funktionen
Unterstützung des Microsoft Operations Manager (MOM): Das neue Werkzeug kann so konfiguriert werden, dass es unter dem MOM 2005 auf jedem Server läuft.
In allen acht Serversprachen verfügbar: Das gesamte Tool, inklusive Regelwerk und Dokumentation, wird in Französisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch, Japanisch, vereinfachtem und traditionellem Chinesisch sowie in Koreanisch angeboten.
Automatische Wiederholung: Administratoren können den ExBPA v2 so einrichten, dass er automatisch zu festgelegten Zeitintervallen arbeitet.
DNS Collector: Ein neuer Domain Name Server (DNS)-Collector sammelt Daten von DNS Servern.
Verbesserte Auswertungsoptionen: Zusätzlich zu XML- und HTML-Format können nun auch CSV-Dateien exportiert werden.
Flexiblere command-line Version: Die command-line Version des Tools (ExBPACmd) wurde erweitert, so dass es nun automatische Kontrollfunktionen oder Downloads von Updates unterstützt, die vorher nur im Graphical User Interface (GUI) verfügbar waren.
Leistungsabfragende Infrastruktur: Die Daten sammelnde und Regeln verarbeitende Routine unterstützt nun vollwertig die Leistungsabfrage und -analyse. Ein zukünftiges XML Web Update für ExBPA v2 wird zudem Leistungsanalysen in Echtzeit und die Identifikation der eigentlichen Ursache unterstützen.
Verbesserte Reichweitenwirkung: Bei der Konfiguration des ExBPA für die Analyse individueller Server (im Vergleich zur Gesamtorganisation) wird dieser nun zentrale Daten- und Verzeichnisinformationen sammeln.
Neue ‚Best Practice’ Kategorie: Die Systemwarnungen wurden in zwei Kategorien eingeteilt. Ursachen für Leistungs- und Verfügbarkeitsprobleme markiert der ExBPA mit einem gelben Warndreieck. Best practices, mit deren Hilfe Administratoren ihre Erfahrung mit Exchange verbessern können, werden mit einem blauen Warndreieck versehen.
Überprüfung der Sicherheitseinstellungen: Die dem ExBPA zugrunde liegende Routine kann nun besser die Sicherheitseinstellungen bearbeiten und analysieren. Ein zukünftiges XML Web Update wird zusätzliche Unterstützung zur Identifizierung von Exchange ACE/ACL-Änderungen bieten, die Probleme mit dem Service-Start-Up verursachen können.
Gruppenerweiterungs-Kollektor: Das Tool beinhaltet einen neuen ExpandGroup-Kollektor, womit die Gruppenmitgliedschaft dynamisch erweitert werden kann. Dies ermöglicht die programmatische Überprüfung der Mitgliedschaft von Gruppen wie Exchange (Domain/Enterprise) Server.
Zeit des letzten Backups: ExBPA sammelt jetzt Datum und Uhrzeit des letzten Backups jeder Datenbank. Dies funktioniert für Exchange 2000 und Exchange 2003 Server.