
Intel arbeitet derzeit an 15 Multi-Core-Prozessoren
Die Entwickler des Chipherstellers Intel arbeiten derzeit in 15 Projekten an Prozessoren mit zwei Kernen. Die CPUs sollen sich nach Fertigstellung an verschiedene Aufgabenbereiche richten: So werden Chips für Desktops, Notebooks, Server und Netzwerkgeräte entworfen. Dies sagte Steve Smith, Vice President der Digital Enterprise Group des Konzerns, gestern auf der Intel-Entwicklerkonferenz IDF in San Francisco.
Bereits für das zweite Quartal hat Intel die Dual Core-Prozessoren für den Desktop, die unter dem Codenamen Smithfield entwickelt wurden, angekündigt. Dieser wird nun unter dem Namen Extreme Edition Pentium 4 vermarktet und mit 3,2 Gigahertz Taktfrequenz betrieben. Jeder Kern verfügt über 1 Megabyte Cache, die Kommunikation mit dem System erfolgt über einen 800 Megahertz-BUS. Der Prozessor verfügt außerdem über Intels 64 Bit-Technologie.
Zeitgleich soll der erste Itanium mit der Technologie auf den Markt kommen. 2006 werden die Server-Chips der neuen Montvale-Generation folgen. Mit Tukwila entwickeln die Ingenieure außerdem den ersten Intel-Prozessor mit mehr als zwei Kernen. Dieser wird bereits in 65 Nanometer-Bauweise produziert. In der Itanium-Reihe folgen außerdem preiswertere Varianten für den Einsatz in Volume-Servern.
2006 wird auch der erste Xeon mit zwei Kernen erwartet. Mit Paxville wechselt Intel auch hier auf 65 Nanometer-Prozesse. Für das Notebook-Segment wurde bereits eine CPU namens Yonah angekündigt, die ab Ende dieses Jahres erhältlich sein soll.
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