Deutsche Unternehmen legen zu wenig Wert auf Datenschutz bei mobiler Informationstechnik. Dies hat die Studie Studie "IT Security 2004" der Informationweek
http://www.informationweek.de und der Unternehmensberatung Mummert Consulting
http://www.mummert-consulting.de ergeben. Rund jeder zweite Angestellte sei mit mobilen Geräten wie Notebooks oder Smartphones ausgestattet. Obwohl es hierfür genügend Sicherheitsanwendungen gäbe, kommen diese zu selten zum Einsatz. Nur 14 Prozent der Unternehmen verfügen beispielsweise über Sicherheitssoftware für ihre PDAs. Von April bis Juni 2004 wurden im Rahmen der Erhebung 693 IT-Manager und Sicherheitsverantwortliche deutscher Unternehmen befragt.
Die mobilen Geräte verfügen mittlerweile über eine Vielzahl kabelloser Kommunikationsmöglichkeiten. Dies macht sie leicht angreifbar von außen und der Zugriff von Unbefugten auf gespeicherte Daten kann wesentlich leichter erfolgen. Beispielsweise schützt nur jeder vierte Befragte laut Studie die sensiblen Daten via Festplattenverschlüsselung.
Auch beim kabellosen Datenverkehr via Wireless LAN (WLAN) bestehen laut Studie noch Sicherheitslücken, sowohl bei der Zugangskontrolle als auch bei der Verschlüsselung sensibler Daten. 47 Prozent aller Firmen verfügen mittlerweile über ein WLAN. Knapp jedes zwölfte Unternehmen mit kabellosem Netzwerk schützt dieses jedoch nicht oder weiß nichts über einen effizienten Schutz. 53 Prozent setzen ausschließlich auf die gemeinhin leicht zu entschlüsselnde Schutzmethode WEP-Encryption. Eine Kombination mit sicheren Techniken wie Virtual Private Network (VPN) nutzen überhaupt nur zwei von fünf Unternehmen mit WLAN, wo über den gesamten Übertragungsweg zwischen Firmenserver und Notebook eine verschlüsselte Verbindung hergestellt wird. (
pte)